
Willkommen an Bord unseres Logbuches

Keine Mainstream-Social-Media-Plattformen
Nicht weil wir Fortschritt ablehnen,
sondern weil wir dich als Individuum schätzen.
- Immer Mittwochs#10 – Finale
WILDE REISE:
So heißt das Buch, welches wir als Abschiedsgeschenk vom Salz-und-Pfeffer-Team 2024 geschenkt bekommen haben. Dank Sarah, der Buchkünstlerin. Wer die Gelegenheit hat, sollte dieses Buch in unserem Atelier in der Gibitzenhofstr 171 mal selbst in die Hand nehmen und durchstöbern. Dann spürt man noch einmal, wie viele tolle Menschen wir auf unserer Lebensreise getroffen haben und noch treffen werden – denn es ist noch Platz.
VERÄNDERUNGEN:

Ja, jetzt sind wir also wieder zurück. Künftig gibt es einen Newsletter wenn es News gibt.
Obwohl wir das Logbuch strukturiert hatten und immer der Mittwoch unser Sendetag war, hat unsere Reise doch gezeigt, dass wir unsere Planungen künftig spontaner gestalten wollen. Die Tour hat uns gezeigt: Wir wollen bereit sein für Veränderungen. Und sie hat uns gezeigt, dass wir Veränderungen oftmals aus dem Leben verdrängen, weil wir zu viele eigene Termine geplant haben.
Wir nehmen euch mit in diesen Gedanken und senden euch Newsletter, wann immer es etwas zu berichten gibt.SABBATJAHR:
Knappe zwei Monate weg von zu Hause zu sein, ist eine tolle Erfahrung. Manche von euch haben Ähnliches mit einem Sabbatjahr o. Ä. erlebt, und für die, die es noch nicht erlebt haben, wünsche ich, dass sie es erleben können.
Ja, natürlich werden wir uns jetzt wieder in einen Alltag hier in Nürnberg einfinden.
Geholfen hat uns dabei das Mitradeln bei der Critical Mass und die spontane Einladung zum Cyclocamp nach Schwarzenbruck. Da haben wir dann gleich noch einmal die KONSERVE gespielt – das war fein! (Geht noch bis 6.9. → cyclocamp.org )
Ja, unsere Nomadengene sind sehr stabil, und wir planen und träumen schon von einer nächsten Tour 🙂RESÜMEE:
Es ist schön, eine Utopie zu haben. Und es war wunderschön, dass wir so vielen positiven Menschen begegnet sind, denn man könnte diese Welt auch aus dystopischer Sicht empfinden.
Und was ist jetzt das große Resümee dieser Tour?
Ich würde sagen: Wir haben unseren gesunden Menschenverstand wiederentdeckt und festgestellt:
Wir haben viel mehr Freiheiten, als wir sie uns oft nehmen, und wir sind nicht anders als du.
Wo ich meinen Hut hinhänge, da bin ich zu Hause.
INSIDES:
THEOBALD:Leute es war großartig und ich freue mich, dass Ihr uns begleitet habt!
LAST BUT NOT LEAST:
Next events – im September/Oktober sind wir in der Region aktiv schau hier >>>
hier geht es zum Travel-Trailer >>
2 Kommentare zu „Immer Mittwochs#10 – Finale“
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Hallo Wally, hallo Paul,
Danke für den schönen Film.
Wir werde Eure wöchentlichen Reiseberichte vermissen.
LG Uli und Erwin
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Liebe Uli, lieber Erwin,
ja einiges wird anders, aber ganz sicher bleibt was hängen und dazu gehört die Verbindung zu euch – dann finden wir eine andere/neue Version- schönes Wochenende euch!
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- Immer Mittwochs#9
Parameter:
Wir haben folgende Parameter: ca. 60 bis maximal 75 km am Tag, die Richtung ist vorgegeben, zudem gilt: Berge sind zu vermeiden. So kommen wir zur Auswahl unserer Campingplätze und das ist wunderbar. denn so erleben wir die unglaublichsten Orte. Wir suchen sie nicht aus, sondern die Orte suchen uns aus.
Wer hat schon mal einen ganzen Campingplatz für sich alleine und auch noch dazu ein eigenes Freibad- trotz Starkregen, einfach wunderwunderschön….
Und wieder haben wir Glück gehabt, denn Hagel und Sturm blieben aus. An den Folgetagen konnten wir auf dem Radweg Sturmschäden sehen: abgebrochene Äste, umgeknickte Bäume, das ganze Programm…..Entschleunigung:

Entschleunigung – Reduktion – Achtsamkeit, das sind so Themen, die bei unserer Tour anfallen. Was die Reduktion angeht:
Erinnert ihr euch? Es war einmal ziemlich „in“ 100 Sachen zu besitzen.
100 Sachen – ziemlich wenig. Ich beschreibe mal hier unsere Camping Küche:
erstens: zwei Becher mit Deckel, zweitens: zweimal Bundeswehr Besteck, Messer, Gabel, Löffel und der Halter dazu mit integriertem Flaschen- und Dosenöffner, drittens: Topf mit Siebeinsatz und Deckel, viertens: zweimal Taschenmesser. Das scharfe Opinel haben wir leider verloren.
Fünftens: Gaskocher mit Feuerzeug und Gas Kartusche. Sechstens: zweimal Müslischüssel, siebtens: kleine Kugel für Lebensmittel, achtens: Behälter für Lebensmittel, drei Stück in verschiedenen Größen- dienen auch als Salatschüssel…
neuntens: Schneidebrett. Zehntens: Bialetti Mini-esspressokocher, elftens: Spülwännchen, zwölftens: Putzrasch
13. Abtrocken-Tücher: vier Stück. Alle sind bereits klatschnass
14. Spüllappen, 15. Mini Kühltasche für Lebensmittel,
26. Mülleimer
16. Küchenschränke mit drei Schubfächern,
17. Klapphocker, zwei Stück 18. Klapptischchen.
Für unsere Abendunterhaltung haben wir folgendes eingepackt: Set zum Tischtennis spielen, Kniffel, Wort- Kniffel, Romme-Karten.
Wir haben eine Kleiderkiste und Badezeug.
Im Zelt gibt es eine Liegematte (die leider repariert werden muss, weil sie Lust nachlässt…)
und zwei Schlafsäcke, Waschzeug und Zähneputzen-Sachen.
23. zweimal Regen Kombi mit Regen Überschuhen
24. zweimal Fahrradhelm
Da findest du die Auflösung vom ZAUBERLEHRLINGSBILD: Mitten in der Tour haben wir uns um eine Gegensprechanlage bereichert, am HELM MONTIERT.
25.Fahrradhandschuhe für Wally. Jetzt zähle ich nicht mehr weiter; aber wir haben verschiedene Ladegeräte für die verschiedenen Akkus für die Fahrräder für das Handy für das iPad für die Sprechanlage für den Speicher …..
Ihr merkt schon, 100 Sachen sind ziemlich schnell zusammen, also selbst beim Bike Packing leben wir im Überfluss.
Schlecht ausgestattet sind wir für Regen. Da haben wir wohl im letzten Jahr zu wenig Erfahrungen gesammelt. Es regnet seit über einer Woche, also kriegen wir unsere Sachen kaum noch trocken. Aber ehrlich gesagt, auch das ist nicht wirklich ein Problem. Zwischen zwei Regenwolken haben wir das Zelt in 12 Minuten aufgebaut. Der ganze Campingplatz hat zugeguckt und Paul wäre am liebsten hinterher mit dem Hut herumgegangen hätte er machen sollen.
Warum sollten wir auch über Regen klagen, wo wir doch wochenlang auf ihn gewartet haben, selber Schuld, wenn wir nicht besser darauf vorbereitet waren.
Alles in allem: uns geht’s gut
CYCLING:
Das Rullikum (das schwarze Lastenrad) brauchte dringen neue Reifen. Dank Freunden in Hassfurt konnten wir diese heute erneuern.
THEOBALD:
Schon wieder ein HURRA von mir: wir haben vier Störche gesehen, zwei davon ganz nah – Wahnsinn die haben riesig breite große Schwingen – toll. Und noch mal was ganz besonderes, wir haben einen ganzen Campingplatz und dazu ein ganzes Freibad für uns alleine – das ist ja Wahnsinn……..
Außerdem sammeln sich Störche, Gänse, Schwalben, Dohlen und andere Vögel. Die kommen aus allen Richtungen und fliegen dann in den Süden. Unglaublich toll, wie sie immer ihre Formationen bilden.
Und natürlich gibt’s noch mehr Hurra Gründe: stellt euch vor, Paul hat sechs Reifen also Räder und mit denen fährt er durch buntes gelbes Laub, was von den Bäumen und den Büschen runterfällt. Das ist ein unglaublich Wunderwunder wunderschönes Konfettispektakel für mich. Ob es natürlich richtig ist, dass Mitte August die Bäume und Büsche ihre Blätter fallen lassen, das weiß ich nicht.Ich will mir ja nicht nur eine Sonnenbrille fürs Fahrradfahren kaufen, sondern ich möchte auch suchen, dass ich einen Nachfolger für die Lui-Jacke bekomme. So ganz dicht ist die nämlich nicht mehr und es hat ja jetzt schon fast eine ganze Woche lang sehr viel geregnet. Einmal der Starkregen und dann der Dauerregen. Jetzt spar ich also für eine Ersatz- Regenjacke, am liebsten mit einem Sichtfenster vorne – gerne gebraucht. Auch dazu brauche ich Geld. Ich hab auch schon einen kleinen neuen Job. Ich bin Regie-Assistent bei der Wiederaufnahme von der Chatterbox. Wie spielen wir in Kürze in Herzogenaurach. Ach so, das wird ehrenamtlich sein, aber macht nix. Und weil die CHATTERBOX mit der KI arbeitet, hab ich mal nachgekuckt: ich hab ja so oft Hurra geschrien die KI schlägt folgende Ausdrücke vor:
- Yesss! – cool & euphorisch
- Woohoo! – witzig & ausgelassen
- Let’s gooo! – modern & energiegeladen
- Na endlich! – trocken-witzig
- BÄM! – kurz & selbstbewusst
- Geilomat! – bewusst albern
- Juhu, digga! – sehr locker/ironisch
- Tadaaa! – charmant & verspielt
- Boom! – cool & knackig
Jawollski! – witzig mit Augenzwinkern
Na, was sagt ihr? Soll ich bei Hurra bleiben oder let’s go oder Bäm verwenden?
LAST BUT NOT LEAST:
Unser Tourtacho hat 2000 KM angezeigt, okay da waren wir noch nicht zuhause; aber das passt doch wunderbar:
ein WELTACKER hat 2000 qm und wir sind 2000 km geradelt- BÄMWie ihr wisst hat ein Weltacker 2000 m² Fläche, um zu zeigen, wie viel Fläche (auf der Alles wächst, was jedem Mensch zusteht in einer gerecht verteilten Welt, also Nahrung, Kleidung, Energie, eben alles Luxusgüter wie Wein und Tabak eingeschlossen). Dann ist es ja auch kein Wunder, dass wir 2000 km geradelt sind fürs Klima das gehört sich einfach so.
Zwei Monate waren wir jetzt unterwegs immer unter freiem Himmel. Und was hat das mit uns gemacht?
Das erfahrt ihr dann im nächsten und damit auch dem letzten Mittwochslogbucheintrag – euch allen eine schöne Woche heute mit Grüßen aus dem Süden Nürnbergs.
5 Kommentare zu „Immer Mittwochs#9“
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Boh – suuuper!
Liebe Grüße, Ute -
herrlich,..danke das ihr uns alle an der Reise teilhaben lasst…
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Hui, 2000 km. Respekt.
Das mit dem Regen hat uns alle kalt erwischt. Wo war gleich wieder die Regenjacke?🤔
Wir hoffen, Herr Theobald, Sie finden bald ein adäquates Textil und eine schicke Sonnenbrille.
Gute Nacht und schlaft gut im eigenen Bett.
Schön, dass Ihr wieder gut zu Hause angekommen seid.
Liebe Grüße
Uli und Erwin -
Im Zelt gibt es eine Liegematte (die leider repariert werden muss, weil sie Lust nachlässt…)
Wie ist denn das gemeint?😍-
Ja, das lässt der Fantasie Spielraum 😉
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- Immer Mittwochs#8
Jetzt also Weltacker Hannover Hemmingen, bei den Heuhüpfern.
Bei 37 Grad haben wir mit der wunderbaren Anne Marie Harrer geprobt und am Samstag zweimal gespielt. Toll war es. Dieser Weltacker hat einen eigenen Brunnen, dafür aber noch keine Infrastruktur. Die wird erst gebaut in einem wundervollen alten Gebäude, das früher einmal eine Gastwirtschaft war. Wir durften hier übernachten und die Köstlichkeiten des Ackers genießen (gekocht von Elisabeth, danke). Nicht nur das, auch die FÖJˋlerin Klara hat einen super leckeren Kuchen gebacken, vegan natürlich. Paul hat eine Gurkensorte gefunden, die er prima gut verträgt, auch schön. Zurück in Nürnberg solltet ihr unbedingt unser Reisebuch bewundern, denn dort findet ihr Einträge von jedem Acker und lernt so kennen, dass jeder Weltacker seine Eigenheit hat. Die Konsequenz ist: besucht die verschiedenen Äcker und ihr werdet selber vieles entdecken.
Mui Kita der Fagottist bei CARABAS wohnt zur Zeit in Hildesheim, hat uns am Acker besucht und ist ein Stück mit uns geradelt. Am Sonntag hatten wir dann auch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch, das war sehr schöööööön!
Aus Wally’s Kindheit stammt der Gedanke, dass Waldmeister-Eis/Limo/Brause super Kräfte entfacht. Hier in Niedersachsen gibt es Waldmeister Eis und Fassbrause – herrlich und dabei 37 Grad….
Endlich regnet es, und so verzichten wir nun darauf, unsere Wäsche zu waschen (sie würde nämlich nicht trocken werden) und schlagen uns jetzt feucht und kühlt durch.
Aber warum sollten wir jetzt über Regen klagen, wenn wir ihn doch so dringend brauchen
CYCLING:
Cassiopeia und Carla haben je eine gebrochene Speiche 🙁
Paul, weil keine Haare, trägt oft ein Cäpi. So haben wir als „Schirmherrschaft“ für unser ZWEITES Theater als Merchandising keine TShirths sondern Salzstreuner-Cäpis, die unter dem Fahrradhelm sind super: bei Sonneneinstrahlung und für BrillenträgerIn bei Regen…. Gute Idee von Paul (wie so oft ….)
THEOBALD:
Noch mal auf dem Acker wohnen, juchuuuu, der Sonnenuntergang hier, das war so traumhaft und dann kommen die unglaublichen Fledermäuse und dann ein magischer Sternenhimmel. Aber Wally und ich haben noch keine Sternschnuppe gesehen, nur Paul, aber der ist ja ein Augustkind und selber so ein Stern🌟.
Hurra auf der Figurentheaterkonferenz in Northeim waren wir auch. Alle die aus dem Geburtshaus-Nienaber stammen, kennen die grossen berühmten FigurenbauerInnen-Namen und stellt euch vor, der berühmte Jürgen Maaßen hat mich persönlich begrüßt. Ich hätte gerne ein Selfie mit ihm gemacht, hab ja aber kein Handy, naja ER hat auch kein Smartphone- so haben wir zwar kein Foto, aber was gemeinsam….
HURRA es regnet – unser Trotzdem gute LauneTrick: Schneckenslalom-fahren, ist mit den Dreirädrigen Gefährten gar nicht so einfach. Ich habe mich hinten auf das B-Turtle gesetzt und immer HURRA GERUFEN, wenn wir die nicht überfahren haben. Nur einmal waren es so viele, da hab ich schnell die Augen zu gemacht.
LAST BUT NOT LEAST:
Eine weitere Fügung des Schicksals ermöglichte es uns, bei der Figurentheater Konferenz in Northeim wenigstens kurz dabei zu sein, weil das auf dem Weg lag. Getroffen haben wir auch den Kollegen Tristan Vogt (aus Nürnberg). Das Theater der Nacht – ein zauberhaftes Haus- richtet jedes Jahr eine Figurentheaterkonferenz aus. Heiko und Ruth – auch sie brennen für das Figurentheater und machen eine wunderbare Arbeit.
Schaut euch die Fotos an!
Und wenn ihr hier vorbeifahrt stoppt einfach mal – so wie wir – es lohnt sich.
SONSTIGES:
Leider sind unsere coolen Regenkombis keineswegs dicht. 🙁
jetzt brauchen wir erst mal einen Trockner auf dem Campingplatz … Und dazu 4x 50 Centstücke …..
2 Kommentare zu „Immer Mittwochs#8“
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Der Paul ist manchmal schon ein Schlawiner, aber ich passe auf ihn auf. hier die Auflösung zum Foto ZAUBERLEHRLING : wir haben jetzt eine Gegensprechanlage, man sieht es am Helm ein kleines Kästchen mit Mikrofon- hat niemand erraten haben wir seit Duisburg….. herzlichst eure Theobald mit lieben Grüßen von Paul und Wally
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Ja Hallo,
wir haben schon auf Euch gewartet. Erst Hitze, dann Regen, das fordert alle Klamotten. Das Theaterhaus sieht wirklich toll aus. Die Schafe haben wohl darum gefightet, wer zuerst auf’s Foto darf. Das mit den Schnecken war voll lieb von Euch. Ihr habt mal wieder Euer Bestes gegeben. Wir hoffen, die restlichen Speichen halten durch. Und den Tristan habt ihr auch getroffen, den haben wir in Nürnberg schon lange nicht mehr gesehen.
Es ist immer schön, mit Euch was zu erleben.Passt auf Euch auf.
Liebe Grüße
Uli und Erwin
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- Immer Mittwochs#7
WOZU? Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage
Zu Beginn habe ich von Entschleunigung geschrieben.
Wozu machen wir das Ganze?
Ich bin rund um das Thema Live work Balance zu folgendem Schluss gekommen. Balance heißt: sich die Waage halten, also beide Waagschalen gleichmäßig füllen: eine mit Arbeit, die andere mit Leben.
Jetzt weiß ich, warum es oft einen Konflikt mit diesem Thema und mir gibt. Vielleicht ist es ein Generations Diskurs. Ich teile mein Leben nicht ein in zwei Waagschalen. Leben ist für mich mein Sein, es ist egal, ob ich arbeite oder mich entspanne. Es ist eine einzige Waagschale, die sich selbst ausbalanciert. Ein Leben lang hab ich versucht, meinen Alltag so zu gestalten, dass er mir Freude macht. Nicht in jedem Augenblick gelingt das, aber im Großen und Ganzen gelang es mir und uns. Viele Menschen sagen, das mache ich,wenn ich in Rente bin, dann hab ich endlich Zeit. Deswegen komme ich auch mit dem Wort Rente nicht gut zurecht. Ich weiß, manche Leser nennen uns Rentner, nichts dagegen.
Aber auch das trifft für mich nicht zu. Ich habe zwar manchmal geduldig warten müssen, aber ich habe Dinge nie so aufgeschoben, dass ich sie dann tue, wenn ich endlich mal in Ruhestand bin.
Und was hat jetzt das mit unserer Tour zu tun? Wir machen das, weil wir leben und wir wollen das Leben mit allen Sinnen immer intensiv ergreifen. Wir machen das, weil ich glaube im Moment ist unsere Gesellschaft so voll mit viel zu vielen Dingen, Aktionen, Möglichkeiten…..
Was uns auffällt ist, unsere Auftritte finden nicht mehr nur auf der Bühne statt. Es gibt einen Auftritt an der Kreuzung, an der roten Ampel, im Campingplatz, an der Sperre beim Radweg oder auch vor dem Obi. So viele Menschen sprechen uns an und das verwunderliche ist. Nach ganz wenigen Sätzen kommen sehr emotionale Fragen – sehr persönliche Fragen. Da ist so viel Empathie zum Leben zu spüren oder anders ausgedrückt: Die Suche nach dem echten Leben!
Mit den Fragen: „kommt ihr wirklich mit dem Fahrrad aus Nürnberg?“ „Spielt ihr wirklich Theater?“ und unserem einfachen „Ja“ versetzen wir unsere Umwelt in Erstaunen und wie gesagt, schon auf dem Weg nicht erst am Ziel. Noch mal zurück: wozu das Ganze? Um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, um Ihnen unsere Geschichte zu erzählen oder ihre anzuhören…
SONSTIGES:
Wuppertal gilt als die kühlste Stadt in Deutschland. Wir sind im Moment in Westfalen und erleben die Natur, die Pferde, das Wasser ziemlich idyllisch. Wer also Westfalen nicht kennt und mal Ruhe und Erholung sucht, kann das bestimmt hier gut finden. Klar, wir kommen aus den Ruhrpott Städten. Da ist das vielleicht kein Problem, trotzdem …Franken ist ja auch idyllisch, jedoch ich empfinde Westfalen viel weiter, mehr Flüsse, viel Natur, offener und frischer……
INSIDES:
CYCLING:
Die Fotos unten zeigen, dass Cassiopeia (Wallyˋs gelbes Fahrrad) einen Motorschaden hatte. Paul hat eine aufgesägte Beilagscheibe benötigt, die nicht in unserem Gepäck war; aber schau genau hin. Ein 10er Gabelschlüssel tut’s auch – Paul der Zauberer.
CO-BIKER: Es ist ja so eine Sache mit Beifahrern und Beifahrerinnen. Theobald ist super, er beschwert sich nie. Er ruft höchstens:
„Ha ha, du warst zu schnell – hast wieder in der Gegend herum geguckt und die Schlaglöcher nicht gesehen, stimmt´s. Hihi“.
THEOBALD:
Was mir sehr gut gefällt, ist, dass wir jeden Tag ein Lied singen und zwar im Kanon. Wally und ich kennst du: Was mögen das für Bäume sein, wo die großen Elefanten spazieren gehen ohne sich zu stoßen…..“ ?
Wir erfinden oft neue Verse und singen immer – nicht nur im Kanon, sondern auch zwei stimmig, logisch. Probier es einfach mal aus!
CAMPING:
Schon lustig, wenn der Mähroboter ganz alleine ganz einsam über den Campingplatz schleicht und guckt, ob er hier mähen soll oder dort. Richtig crazy ist es aber, wenn ein riesengroßer Wohnwagen scheinbar alleine fährt, weil man den Menschen nicht sieht, der die Fernbedienung steuert.
Was leben wir doch in einer vielfältigen Welt – irgendwie auch schön, kommt wohl daher weil die Menschen neugierig sind und immer etwas erfinden müssen.
Wäre jetzt nur noch wünschenswert, dass wir auch daran denken, dass wir etwas erfinden beziehungsweise tun müssen, dass wir diesen wunderschönen Planeten auch erhalten. Hier in Bad Oeynhausen rät die Stadtverwaltung Wasser zu sparen. Das erfahren wir aber nur durch ausführliche Recherche. Warum steht darüber am Campingplatz nichts?
SCHLUSSLICHT:
Danke der Nachfrage nach Wally Knöchel. Vor einem Monat ist es passiert. Er ist immer noch ziemlich dick und ziemlich heiß, was Wally sehr beunruhigt hatte. Fünf Apotheken waren nicht in der Lage, Essigsaure Tonerde oder Retterspitz zu besorgen. Was tun? Na klar, das Internet! Das Internet rät Pferdesalbe, allein das Wort hat Zauberwirkung und tatsächlich, die Schwellung geht langsam weg. Ich erahne bald meinen Knöchel wieder zu sehen und laufen geht schon wesentlich besser. Den Beweis habt ihr durch unseren Touristen Tag, siehe Fotos unten, da bin ich natürlich fleißig gelaufen und froh, dass das machbar war. (Hatten ja auch einen entsprechenden Anlass 🎈).
Im Märchenmuseum waren wir auch – naja…
4 Kommentare zu „Immer Mittwochs#7“
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Fuß defekt ist doof und langwierig. Gute Besserung. Bin auch noch gut dabei.
Da fällt mir ein, wir haben noch nie zusammen gesungen. Kanon kann ich , finde immer nur keine/n PartnerIn. Vielleicht hat Theobald mal Lust dazu. Nur das Elefanten Lied kenne ich nicht. Wir werden sicher was finden.
Gute Reise.
Liebe Grüße
Uli und Erwin (der auch nicht Kanon kann, aber ansonsten fast alles) -
das, was du Paul, oder du Wally hier schreibst, ist soooo gut.
„ich teile mein Leben nicht ein in zwei Waagschalen. Leben ist für mich mein Sein, es ist egal, ob ich arbeite oder mich entspanne. “
Auch ich erlebe mein Leben so.
Sehen viele Menschen getrennte Waagschalen, weil sie eine Alltagsarbeit verrichten, die sie sehr belastet? Oder ist es einfach der „Zeitgeist“ in Deutschland? -
nachträglich liebe Geburtstagsgrüße
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Vielen Dank für die Geburtstagsgrüße, ich habe mich sehr darüber gefreut.
Liebe Grüße und gute Besserung für Wally
von Dorothea.
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- Immer Mittwochs#6
Wann?
Ich hatte ja angekündigt, die W-Fragen abzuarbeiten.
Heute also das wann. Sollte eigentlich längst abgeschlossen sein, meint ihr. Das stimmt natürlich. Wann und wo wir spielen ist geklärt und bei unseren Spielterminen, also beim Streuner zu finden. Bisher hat der Zeit Plan sehr gut geklappt dank keines Unwetters. Dennoch, wir haben viele Wann-Fragen: wann
> können wir wieder Wäsche waschen und wird sie dann auch trocken, da wir gleich wieder weiter radeln. Okay muss gut geplant sein, dank der Hitze nicht allzu schwierig trotzdem nicht ganz unkompliziert
> kaltes Wasser zu bekommen, ist ein Genuss, denn meistens sind die Wasserleitungen am Campingplatz sowie unsere Wässer, die wir unterwegs dabei haben lauwarm doch auch daran gewöhnt man sich
> kommt ein nächster Bioladen und hat er auch geöffnet oder ist es vielleicht ein Hofladen? Nein, wir müssen doch zum Rewe. Ach ja, wann schließt er, um 21/22/23 Uhr
> finden wir das nächste Fotomotiv?
Aber das schönste ist: die Antwort kommt meist, bevor die Fragen überhaupt erst auftauchen.
Ach ja, zum Thema Wäsche waschen schaut euch die Fotos unten genau an, das war echt Crazy. Da gab’s auch Crazy Golf. Da haben die Leute aus dem zweiten Stock auf den Golfplatz geschossen und alles über Monitor überwacht, Crazy eben.
So, aber jetzt ein paar Rätsel Fragen an euch:
> das Foto oben wo haben wir es geschossen? Und wie heißt die Skulptur?
> auf dem gleichen Foto. Was fällt euch an Paul und Wally auf? (Ruth und Manfred, danke für den Tipp, Ralf für die Möglichkeit.) Und weil ich schon beim Danke bin: Anne, Dein Tipp mit dem „Aufpumperle“ ist prima und kommt oft zum Einsatz. Kleine FahrradPannen hatten wir auch: die Anhängerkupplung der Carla hat sich gelockert; aber Paul hat viel Werkzeug dabei, das ist super und wir haben ja jetzt auch die 1000 km Marke überschritten und wollen wir auch wieder zurück. Äh wollen wir?
Die wichtigste Frage aber, die stellt ihr euch sicher auch: Wann regnet es?
Meiner App ist nicht zu trauen und wenn, sind es mal drei Tropfen. Natürlich haben wir die Nina Warnapp auch immer. Die sagt allerdings Hitze Achtung aufpassen schwitzen und viel trinken (warmes Wasser…).Der Fährbetrieb am Rhein musste wegen Niedrigwasser eingestellt werden. Für uns hat das bedeutet: ach so, wir müssen anders fahren und ja, lest mal nach. Es ist wirklich wieder einmal ein Rekord, ein trauriger Rekord der niedrigste Wasserstand des Rhein ever.
Umwege wegen Einkauf wegen Baustellen wegen nicht fahrender Fähre, gesperrter Brücke oder sonstigen Gründen mit 15-20 km Zuschlag pro Tag sind für uns jetzt Normalität geworden. Klappt aber alles ganz gut. Ich finde wir haben sehr schöne Fotos für euch. Das liegt daran, dass wir es jetzt im Moment gerade wieder mal nicht ganz so eilig haben, denn Hannover und sein Sommerfest gibt uns die Zeit dafür.
Bei ausreichender Planung ist die Frage, wann kein Stress.
Also viel Spaß bei den Fotos und vergiss die Rätsel Fragen oben nicht zu beantworten. Heute grüßen wir aus Waltrop und morgen wenn ihr das lest. Wahrscheinlich – besuchen wir Kollegen: Helios Theater in Hamm. Wir lassen es uns gut gehen, wenn nicht jetzt. WANN dann?
INSIDES:
CYCLING:
Abgefahren- Wally hat die Anhängerreifen voll runter, weil wir besondere Reifen brauchen mussten wir sie bestellen und haben sie zum Kollegen nach Duisburg schicken lassen- danke Theater MARIO🙏.
THEOBALD:
Hurra hurra -wir fahren über den Rhein auf der dreispurigen Autobahn und haben noch dazu eine eigene Spur. Wie oft wir den Rhein überqueren wollte ich eigentlich zählen aber jetzt bin ich voll raus. UND ja, die Fähre fährt nicht mehr weil Niedrigwasser. Für uns bedeutet das einfach nur einen Umweg fahren – macht auch nix.
6 Kommentare zu „Immer Mittwochs#6“
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Finde ich auch, sowas von gut sehen die 2 aus – unglaublich – und das mit lauwarmem Trinkwasser
gibts doch nicht
und Plattmatschreifen
hm
vielleicht deswegenliebe Grüße leider wieder aus Berlin
ich könnte einfach immer so weiter wandern
Berge hoch und runter und wieder hoch und wieder runter … -
Kleiner Nachtrag: Erwin hat es als Zauberlehrling in Oberhausen entlarvt.
Aber an Euch ist ihm nix aufgefallen. Schade eigentlich.…und endgültig Tschüss bis nächste Woche
Uli und Erwin-
Erwin: Glückwunsch ja der Zauberlehrling in Oberhausen ist das. Und nun zu uns, das ist einerseits auch richtig was du schreibst:-)
Ganz löse ich das Rätsel noch nicht, vielleicht kommt ja noch wer drauf. Kleine Hilfestellung: vergleicht uns Face to Face auf einem früheren Radlerbild….. haben wir unser Ohren auch sauber gewaschen oder sind wir noch grün dahinter?
So jetzt geht es ab in den See hier in Bielefeld,sind heute einen flotten Schnitt geradelt, damit wir dieses Vergnügen auskosten können.
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Entpuppe mich beim Rätsel als Totalversager.
An Wally und Paul fällt auf, dass sie unverschämt gut und zufrieden ausschaun.
Ansonsten waren die Fotos wieder sehr cool.
Gute Fahrt weiterhin, wir hoffen, der Fuß ist wieder o.k.
Freuen uns schon auf nächste Woche.Liebe Grüße
Uli und Erwin -
Haha, aber wir sind bisher IMMER pünktlich, die DB auch?
Na alles in allem hast du ja dann auch viel Freude und Abwechslung und so soll es sein in unserer mobilen Welt. Viel Spaß weiterhin. -
Also, ich muss ein wenig über euren Reisebericht schmunzeln, Pannen, Umwege,Wetter….
Und warum?
Ich fahre derzeit viel mit der DB.
Und alles was ihr so schreibt hat die DB perfektioniert.
ich sehe hier gewisse Parallelen
😅😆😅
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- Immer Mittwochs#5
Warum?
Ja, warum fahren wir den Ruhrradweg entlang? Hunderte von Kilometern. Weil wir hier in direktem Kontakt mit dem Leben stehen. Die Sonne, der Wind, der Regen, das Wasser, die Luft sind unsere treuen Begleiter. Aber auch plötzliche Steigungen halten uns auf Trab. Ich komme nicht mehr weiter, denn trotz der drei Bremsen an meinem Lastenrad rutscht das gesamte Gefährt langsam rückwärts den Berg hinab. Mit aller Gewalt stemme ich mich dagegen und rufe Wally um Hilfe. „Ich kann nicht, mein Fahrrad samt Wohnanhänger lassen sich nicht mehr halten.“ Sie legt das Fahrrad auf die Straße und eilt mir zu Hilfe. Gemeinsam schaffen wir es schließlich doch. Am Campingplatz dann: „Übrigens, hier könnt ihr in der Ruhr baden und wenn ihr ein Boot wollt bedient euch gerne – schönen Aufenthalt.“ Ach ja, und die Brombeeren sind auch schon reif.
INSIDES:
THEOBALD:
Aus Dortmund haben wir von den Schafen berichtet, aber es lebte auch ein witziges und sehr neugieriges Rotkehlchen mit uns, oft saß es auf meinem Kopf, daher konnte ich kein Foto machen. Auf dem nächsten Platz war ein scheues Rotschwänzchen, was ich ebensowenig einfangen konnte wie den fleißigen Bieber. Viele mögen ja die Gänse nicht so, ich aber liebe es, ihren Flugformationen zu zu sehen. Und zu schnattern haben die Tag und Nacht. Zur Zeit bekomme ich nachts immer Besuch von Kaninchen, die hoppeln lustig, ach und ganz toll: ein schwarzer Schwan wohnt auch hier, ist auf keinem Foto zu finden, also müsst ihr euch die Bilder selber im Kopf bauen.
SCHLUSSLICHT: Die Fotos sind wirklich aktuell, Wally hat nur die gleiche Kleidung – wie im – Jahr😅
3 Kommentare zu „Immer Mittwochs#5“
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Die Brombeeren sehen super aus! 😋
Bei der Geschichte mit dem Lastenrad, dass den Berg hinabrutscht, musste ich kurz den Atem anhalten. Was für eine Geschichte!
Kommt gut durch, ihr Zwei! -
Man merkt, Euch geht’s tierisch gut. 🩷💙
Schön zu lesen.
Passt auf Euch auf.LG
Uli und Erwin
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wer einen schwarzen Schwanz mit knallrotem Schnabel zum Nachbarn hat gehört zu den Glücklichen😃
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- Immer Mittwochs#4
Wo?
Ihr habt gemerkt, ich orientiere mich an den W-Fragen: heute kommt das WO? Von WELTACKER ZU WELTACKER: Aber wo genau können wir spielen? Interesse gab es anfangs ganz viel und wir hatten geplant, den Juni mit einer Fahrt nach Überlingen und Innsbruck auszufüllen. Leider wurde das kurzfristig abgesagt. So hatten wir einen ganzen Monat Leerlauf und mussten die Fassade der Probebühne sanieren – auch gut.
Aber nein, wir werden uns weiter in Resilienz üben, müssen nicht nur üben nicht nur davon reden, sondern Resilienz leben, denn schon in der Region fielen Vorstellungen aus und jetzt wo wir Nachholtermine vereinbaren wollen, ist dafür nun kein Geld mehr da. Ja, das scheint das ganz große Thema zu sein. Denn kurz bevor wir gestartet sind (am 1. Juli) hat uns nämlich Bremen abgesagt. Tja, also fahren wir nicht nach Bremen. Gestern endlich war die erste Vorstellung auf dem Weltacker Dortmund und die war ganz ganz toll. Zum ersten Mal hat ein Akkordeonist mit uns gespielt. Time Georgiev. Ganz bezaubernd war auch, dass wir von Donnerstag bis Montag auf dem Acker sein konnten. Wir haben da gewohnt, geschlafen, gearbeitet und gelacht – gleich neben den Schafen. Dieses wundervolle, lange Wochenende war für uns ganz grandios. auch wegen des unglaublichen netten Teams der hilfreichen Gärtnerin Jana, die uns gut versorgt hat,:von Dort zum Mund.
Jetzt haben wir erst mal ein paar Tage spielfrei. Nach mehreren Tagen ohne Dusche wird auch eine in die Jahre gekommene Campingplatzdusche zum Genuss. Die Tage nutzen wir indem uns unserer nächsten Produktion widmen. Dazu haben wir einen schönen kleinen Campingplatz direkt an der Ruhr gefunden für ein paar Tage und dann melden wir uns ja schon bald wieder. Also bis bald
INSIDES:
CYCLING: wer durch Leverkusen fahren will, kann gerne bei Ewald Fricker (der Raupenfahrer aus Rita und die Zärtlichkeit einer Planierraupe) eine Fahrstunde nehmen. Ewald konnte bereits mit acht Jahren einen Traktor mit Anhänger so fahren, dass er rückwärts eine Acht fahren konnte – ja als wir durch Leverkusen durch waren, dachte ich mir, das kann ich jetzt auch bald. Aber der Rhein Eselweg der ist super, toller Belag und geradeaus geht’s – war auch mal schön und muss auch erwähnt werden. Und für Paul ist Bremsbackentausch ein wöchentliches Ereignis, davon haben wir 6 Stück, hoffentlich klappt der Nachkauf…..
THEOBALD:
Wir haben sehr viele Pferde Äpfel auf dem Weg gesehen und Schilder: Achtung Reiter! Aber es gab keine Reiter und Theobald war sehr froh, als wir an einem Gestüt vorbei fuhren und zwei junge Pferde wie wild neben uns her galoppiert sind. Sie haben Sprünge gemacht und haben Lebensfreude versprüht. Bei den nächsten Schlaglöchern auf der Straße hat Paul das nachgemacht und ist Slalom gefahren. Wir natürlich hinterher – schön war’s. Kurz danach kam ein Ponyhof und Theobald ist ausgeflippt: Schau mal Puppen Pferde – so kann man’s auch sehen. Noch ein schönes Ereignis: Hier an der Ruhr sind die Radwege oft auf gleichem Niveau wie das Wasser und Theobald war ganz begeistert: wir fahren ins Wasser. Wally hat allerdings den Abbiegehinweis von Paul gesehen und ist nicht ins Wasser gefahren. Theobald war glaube ich ein bisschen enttäuscht.
KULINARIK:
Rohkost ist unsere neue Entdeckung, dazu ist nicht mal mein geliebtes Taschenmesser nötig und abspülen entfällt auch. Aber keine Angst neben Karotten und Kohlrabe gibt es zwischendurch auch bunten Salat – gut versorgt eben.
Und es gab auch mal Rotwein mit Kollegenbesuch, da wir aber nur zwei Becher haben hat Wally das leere Grützeglas genommen, es gibt immer eine Lösung.
3 Kommentare zu „Immer Mittwochs#4“
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Herr Theobald,
Sie haben auch den besten Platz. Danke für die schönen Bilder. Das mit den Absagen ist echt doof.Passen Sie gut auf Wally und Paul auf,
LG Uli und Erwin
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ja das mache ich, aufpassen. und ich freue mich, wenn wir uns dann im Herbst oder so live in Nürnberg Kennenlernen. acj bitte auch selber aufpassen Uli auf Erwin und Erwin auf Uli 🙏🎈🫘
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heute meldet sich hier THEOBALD: danke euch, dass ihr mir folgt, ich bin gerne Co-Biker, es macht mir irre Spaß mich in die Kurven zu legen,Slalom zufahren und dann am Abend den Sonnenuntergang genießen….
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- immer Mittwochs #3
Theobald
WIE GEHT DAS SO?
Wir haben die Abteilungen:
Küche – Wohnen – Büro. Naja und Theater sowieso; aber das dauert noch.
Heute mal das Thema Küche:.
Für mich liegt der Reiz in der Reduktion. An so manchem Campingplatz merke ich, dass Leute mit einem Home Mobile ihren kompletten Komfort dabei haben. Ich staune, wie riesig diese Mobile sind… Der Hammer: Ein Wohnmobil hatte doch tatsächlich einen Smart Cabrio einfach als Anhänger hinten dran, was es alles gibt …
Uns fehlt jedoch nichts. Die Spülmaschine zum Beispiel fehlt uns nicht, weil wir schon gar nicht so viel Geschirr dabei haben wie zu Hause. Unser tolles bequemes Waschwännchen hilft uns, denn vom letzten Camping wissen wir, dass wir nicht immer ein Spülbecken zur Verfügung haben. Also sammeln wir alles, was abgespült werden muss im Waschwännchen. Ja das haben wir zu Hause gefunden. Eigentlich ist es für Blumen gedacht; aber Wally hat einen Trägerriemen dran gebaut. Mit zwei Klammern für Spültuch und Geschirrtuch sowie ausziehbarem Putzrasch, das ist also der Transport zur Spülecke. Abgespült wird im Wännchen und das abgetrocknete Geschirr wird im Wännchen wieder zurück transportiert. Ihr seht, so geht es. Spülseife ist natürlich auch dabei.
Noch eine Erfahrung aus dem letzten Jahr. Wenn das Zelt den Reißverschluss unten hat und der nicht ganz zu ist, kann es passieren, dass ein kluger Waschbär kommt, das Zelt öffnet, unser Essen findet und alles weg futtert während wir tief und selig schlafen. Damit das in diesem Jahr anders wird, schließen wir das Zelt mit Reißverschluss oben. Zudem ist unsere Küche, wir nennen sie ganz einfach POT – in einem ausrangierten Flugzeug Equipment untergebracht, fest verschlossen.
Überall ist Waldbrandgefahr. Auch wenn Gaskocher erlaubt sind, verzichten wir meist drauf, da wir auf Rohkost umgestiegen sind, also ist das Thema kochen damit auch schon erledigt. Meine beiden Taschenmesser tun dabei ihr Bestes.
Sonntags Erlebnis: Auf einem Rastplatz liegen Paul und Wally auf der Bank und halten Siesta. Als wir wieder aufwachen, ist eine SMS Nachricht auf dem Handy mit der Einladung zum Kaffeetrinken. Es gäbe auch was kaltes zu trinken, ganz in der Nähe, Gruß Michel. Wow, das war eine tolle Überraschung. Also Leute, die Welt ist noch gar nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt wird, es gibt sie noch die Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben.
Und nach der letzten sehr lauten Campingnacht steht uns heute wohl eher Ruhe zur Verfügung: Waldcampingplatz mit eigener Zeltwiese.
INSIDES:
CYCLING:
2 Bremsklötze (1x Rullikum 1xCassiopeis) sind runtergeschruppt und erneuert, danke Paul – Nachkauf nötig.
KULTUR:
In Koblenz haben wir unseren Kollegen Stephan Siegfried nicht nur bei dem leckersten Eis der Stadt (bzw. Zweitbeste Eisdiele Deutschlands) für einen wunderbaren Kollegenaustausch getroffen. Wir konnten abends auch noch seine Vorstellung anschauen „Godow-Dämmerung“ – Gedöns vonner Insel Folge 3, Folge 1 sahen wir vor einiger Zeit in Bautzen.
Unsere Lesetipps findet ihr auf dem Foto.
THEOBALD:
Zusammen sind wir ein super Team: Theobald sorgt dafür, dass wir immer genügend Getränke haben. Die hat er auch direkt bei sich. Damit wir nicht immer nur lauwarmes Wasser trinken gibt es jetzt auch Kirschsaftsirup doch der wird mit der Zeit auch lauwarm. Aber immerhin es schmeckt ein bisschen anders. Danke . Theobald (gebaut von Mechtild Nienaber für die Produktion Benjamin und die Wunderkissen). Ach und übrigens, wir trinken mindestens zweieinhalb Liter auf der Fahrt. Also für alle, die sich Sorgen machen. Wir sind sehr achtsam.
CAMPING:
Neulich gab es eine extra Hundedusche, was sind wir doch für ein Wohlstandsland. Aber gut, wenn schon Haustier dann auch achtsam damit umgehen….
SCHLUSSLICHT:
Für alle die fragen wie es meinem Fuß also meinem verstaucht Knöchel geht: Die Farben werden blasser, meine Blutkörperchen sind super toll aktiv, die haben ein absolut wirksames Laboratorium um sich herum. Vielen vielen Dank! Aber natürlich muss ich mich in Geduld üben, da hilft alles nichts. Im Moment käme ich noch nicht in meinen Theater Schuh. Aber muss ich ja auch noch nicht und bis nächsten Sonntag wird’s bestimmt soweit sein, dass mein Fuß wieder in den Theater-Schuh passt. Beim Radeln dehnen sich meine Leguano barfuß Schuhe ganz bequem und in jeder Pause gibt es ein kühles Tuch und einen hochgelegten Knöchel. Na also geht doch.
- Immer mittwochs#2
Burg Oberwesel
WAS MACHEN WIR DA EIGENTLICH?Wir verändern unseren Alltag ein bisschen: so sitze ich jetzt (Sonntagabend) am Rand des Swimmingpools unseres Campingplatzes. Anders als beim ersten Mal sind wir jetzt schon erfahrener. Unsere Tage haben ein Ritual:
frühstücken – Zelt einpacken – radeln – Pause – weiter radeln – ankommen – Zelt aufbauen – Abendessen – müde ins Bett fallen …..so ungefähr. Für meinen neuen Mitfahrer, für Theobald ist das alles noch ganz neu und ganz besonders. Theobald ruft oft: Was ist das denn?
Die erste Antwort war: Kuhstallgeruch….
Inzwischen träumt Theobald von einem Job im Herbst, damit er Geld für eine richtig echte Fahrradbrille hat. Denn was Fahrtwind bedeutet, weiß er jetzt auch. Für ihn ist sonnenklar, dass es nächstes Jahr wieder ein THEATER TRUCK CYCLING gibt und er will wieder dabei sein.
Viele von euch haben uns gefragt: Wie geht ihr denn mit dieser Hitze um? Bisher hatten wir kein Problem damit, denn wir haben viel Fahrtwind und tatsächlich ist es immer Gegenwind. Schön ist auch, dass wir stets die Regenwolken im Rückspiegel sehen, hat bisher gut geklappt.
Was aber ist das Wichtige, wenn jeder Tag gleich erscheint? Ja eben erscheint, aber gleich ist eben nicht gleich. Wir sind immer auf die aktuelle Situation angewiesen: wieviel Wind – wie viele Schlaglöcher – wie viel Berg und Tal. Das macht es immer spannend und es bleibt immer noch super viel Zeit zum Denken. Entschleunigung eben und dennoch immer voll in Action sein. Zwei Gegenpole und das ist toll. Einerseits die Ruhe andererseits die Bewegung – unbekannte Orte neue Eindrücke.
Ich komme zurück zur Ausgangsfrage:
Was machen wir da eigentlich?
Wir versuchen den Blick auf unser Leben ein bisschen anders zu gestalten. Wir treffen Menschen, die wir ohne diese Tour nicht treffen würden. Warum ihr dieses Mal so wenig Fotos bekommt? Ganz klar. Unser Zeitplan ist besser durch getaktet. Im vergangenen Jahr hatten wir viel mehr Pausen eingeplant. Also gebt uns noch ein bisschen Zeit dann kommen auch die Fotos. Wir hoffen, es geht euch gut in Nürnberg oder wo auch immer ihr seid und freuen uns, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst. Dieses Mal versuchen wir die Kommentarspalte nicht zu vergessen😅🚴♀️🚴♂️
INSIDES
CYCLING:
Es groovt so richtig, wenn der Motor, der Gang, die Beine, die Untergrund-Beschaffenheit und die Temperatur von Truck-Paul mit dem von Truck-Wally konform sind.
Es gibt Waldwege, da kann man voll Stoff durchfahren, die sind hàufig besser als die Fleckerlteppichstraßen in den Siedlungen mit den wunderschönen kleinen Einfamilienhäuser.
Für Pendler gibt es von Bingen nach Ingelheim eine Fahrrad – Autobahn. Markus Söder sollte sich das anschauen, so geht zukünftige Mobilität
REGIONALES:
> Wir sind in Hessen, sehr viel Wald ist eingezäunt und wie folgt beschriftet: afrikanische Schweinepest. Achtung!
> Ich bin der Meinung nicht die Flugzeuge sollten subventioniert werden mit ihrem Treibstoff, sondern die Menschen, die in der Einflugschneise der Flughäfen wohnen. Wir sind seit drei Tagen rund um Frankfurt unterwegs und Tag und Nacht brummt es über uns.
> Ich sehe sehr viele Deutschland Fahnen an diesen Einfamilienwohnhäusern und das erschreckt mich ……
> Was macht ein Schwabe, wenn die Kirche leer bleibt? Er macht einen 24 sieben Supermarkt voll überwacht mit Videokamera und voll über digitales bezahlen. Kein Mensch ist da; aber du kannst da Tag und Nacht einkaufen. Die Kirche ist der Dorfladen so ändern sich die Zeiten: der neue Gott heißt: Immer alles für mich – jederzeit: Tante – M – Franchise Smart
Und hier schon mal eine Fotostaffel, unsortiert und ohne Kommentare >>
- Immer mittwochs#1
Unser diesjähriges Motto lautet: Entschleunigung- ja das liegt an der Natur das Sache, aber natürlich gibt es noch mehr Hintergründe dazu, das erfahrt ihr aber erst ein andermal.
Immer mittwochstags plane ich einen Logbucheintrag – mal sehen, ob sich das realisieren lässt und gut anfühlt.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns hin und wieder einen Kommentar schreibt und dabei nicht wundern erscheint sehr verzögert > entschleunigt eben 🙂Bei unserer ersten Tour war unser Motto: GLÜCK. Dabei haben wir gedanklich die jetzt zu er-radelnde Tour vorbereitet:
Von Weltacker zu Weltacker – Thema Ernährung für Körper, Seele und Welt.
Hier noch mal herzlichsten Dank an Barbara (Stiftung Innovation und Zukunft) sie ist die Geburtshelferin und noch vielmehr – dieser Dank geht auch an Manfred,.
Aber bis zum nächste Weltacker-Spiel liegen noch knappe 500 km vor uns. Ob wir schwitzend starten oder regennaß – meine App kann sich noch nicht entscheiden. Letztendlich tropft es so oder so – an unserem ersten Abend stechen wir dann in den Sonnensee.Für alle die im vergangenen Jahr noch nicht per Logbuch dabei waren:
WER:
PAUL er ist der Navigator und steuert das RULLIKUM (Lastenfahrrad). Das Rullikum transportiert auch unsere Miniküche – namens POT. Im Schlepptau hat es CARLA(Cargo-Fahrradanhänger max Last. 200 kg). Carla hat die ZARGES auf dem Rücken, diese beinhaltet alles für die Theaterpräsentation: Raus aus der Konserve.Für alle die im vergangenen Jahr noch nicht per Logbuch dabei waren:
WER:
PAUL er ist der Navigator und steuert das RULLIKUM (Lastenfahrrad). Das Rullikum transportiert auch unsere Miniküche – namens POT. Im Schlepptau hat es CARLA(Cargo-Fahrradanhänger max Last. 200 kg). Carla hat die ZARGES auf dem Rücken, diese beinhaltet alles für die Theaterpräsentation: Raus aus der Konserve.WALLY hat eine Trillerpfeife (NEU gab es im letzten Jahr noch nicht) folgt mit CASSIOPÜEIA einem gut zu bepackendem Long Tail-Rad (Regenkleidung schnell zur Hand!). Zudem gibt es einen neuen Co-Biker: THEOBALD. Er war früher Busfahrer, seit längerem arbeitslos und geplagt von großem Fernweh. Daher hat er sich kurzerhand Urlaub von der Arbeitslosigkeit geben lassen – 🙏 Tabea (Salz+Pfeffer)! Tagsüber radeln nachts entspannen dazu brauchen wir unseren Wohnanhänger BE TURTLE (Bett/Kleidung/Mobiliar): Alles dabei.
GESAMTLÄNGE: 7,80 Meter.
Ca. 60 KM pro Tag, das ist gut an mehreren Folgetag durch zu halten, passt mit den Akku’s und lässt Puffer für Ungeplantes. Beim Start ist die Folge davon, dass die erste Übernachtung quasi „in der Heimat“ stattfindet: Auto-Empfindungen in eine andere Handlungsweise umgesetzt. Meinen letzten Besuch am Sonnensee kenne ich nur von Fotos, da war ein gerade mal heute würde mensch sagen ein Kindergartenkind (ohne Kindergarten, so was Tolles gab es in „meiner Provinz“ noch nicht). Ach ja ihr lest das und könnt gerne auf uns anstoßen: heute ist unser Hochzeitstag!
Nein kein Jubiläum, aber trotzdem schön, gerne darfst du raten, der wieviele….
Tschüß bis zum nächsten Mittwoch (oder so), 💞 - Krimi
Unser langes Schweigen könnte bedeuten, dass nichts los ist bei uns aber genau das Gegenteil ist der Fall: wir haben viele Vorstellungen auf den Weltäckern in Nürnberg und Bamberg. Daher musstet ihr ein bisschen auf diesen Logbucheintrag warten. Aber ich belohne euch und verrate euch, was die nächste Abendproduktion werden wird — spannend, oder? Ja klar wird es spannend. Es wird wieder mal ein Krimi. Ach, wisst ihr was, ich belasse es dabei und mache euch einfach nur neugierig. Halt nein, für die Detektive und Detektivinnen unter euch. Ich zitiere den Therapeuten aus dem Stück und bin gespannt wer von euch somit den nächsten Stücktitel errät/weiß:
Ein Weg wird nicht kürzer, wenn man rennt. Einen Tee?
Und, wer weiß es?
Premiere ist im Januar und wir haben Nicole Schymiczek als Regisseurin auserkoren. Mit Ihr haben wir noch nie zusammengearbeitet; aber genau das ist es, was wir mögen: Neues ausprobieren.
Die Sommer werden immer heißer, das Klima ändert sich, daher bitten wir euch heute, einige Gedanken zum Bürgerentscheid FRANKENSCHNELLWEG am 28. Juni zuzulassen. Bildet euch eine Meinung und unterstützt den Stopp, wenn ihr das auch für gut findet:
- Von Weltacker zu Weltacker
bald geht‘s los.
Die Stimmung im Land wirkt derzeit oft deprimiert, fast dystopisch. Und ja – es gibt vieles, was gerade nicht gut läuft, um es vorsichtig zu formulieren. Vielleicht haben wir genau deshalb unser Jahresmotto gewählt: Glück.
Marcus Aurel soll etwa 300 v. Chr. gesagt haben:
„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Ein Satz, der hängen bleibt. Und einer, den wir ernst nehmen. Denn vielleicht beginnt Veränderung genau dort: In der Entscheidung, worauf wir unseren Fokus richten.
Wir stehen kurz vor dem Abschluss unseres Projekts:
Ein kurioses Bohnenfabriklabor lädt dich ein in das vielfältige Universum der Bohnen. Im Anschluss gibt es eine „bohnige“ Führung auf dem Weltacker.Dies kann auch von Vereinen, Firmen und anderen Gruppen gebucht werden, bevor wir damit unsere nächste THEATER TRUCK CYCLING-Tour starten.
Gleich im Kalender markieren:
2. Mai Saisoneröffnung am Nürnberger Weltacker – Komm vorbei – Eintritt freiUnd natürlich gilt:
Sobald wir wieder unsere Drahtesel besteigen, nehmen wir dich hier im Logbuch mit auf die Reise. Folge uns, bleib dran und erlebe mit, wie sich unsere Route – und vielleicht auch unser Blick auf die Welt – entwickelt.Wie schon im März erwähnt, sind wir auch bei puppets4future e.V. aktiv.
Wenn du Lust hast mehr zu erfahren:
2. Mai auf dem Weltacker, da gibt es nicht nur einen Infostand, du kannst auch unser Vereinsmaskottchen KANTE live kennenlernen.Und last but not least:
Die Materialinitiative im segment#BRAUCHBAR in den Räumen der Kongresshalle wächst – und mit ihr die Energie. Gemeinsam mit vielen Freischaffenden der freien Szene Nürnberg und dem Quellkollektiv – wow Leute das ist krass.- Du kennst den WELTACKER noch nicht?
Schließe diese Wissenslücke unbedingt in diese Saison. Wichtig:
2. Mai ist die Saisoneröffnung
Du kannst jederzeit den WELTACKER besuchen und eine Führung buchen:
Das tut wirklich gut! Wunderbar und super informativ, was die Innovation&Zukunft Stiftung mit Barbara Schmitz und Manfred Schmitz da in Nürnberg geschaffen haben.
Danke euch – Ihr seid großartrig 🙏 . - Infos zu den FÜHRUNGEN: jan.mehl@innovationzukunft.org
- Du kennst den WELTACKER noch nicht?
- Lange nichts gehört …
Ja, das hat seine Gründe. Wir waren alles andere als untätig – im Gegenteil:
Es hat sich einiges getan. Hier ein kleiner Einblick:
Der Verein puppets4future e.V. hat die Reihe artists4future ins Leben gerufen. Etwa alle zwei Monate laden wir Künstler*innen ein, um uns kennenzulernen, auszutauschen und inspirieren zu lassen.
Den Auftakt machte Hardy Kaiser, der uns direkt ein Vereinsmaskottchen gebaut hat – ein großartiger Start!
👉 Schaut euch hier das Video an:

Der nächste Treff ist voraussichtlich im Garten in Oberasbach bei Anne. Lasst euch überraschen…
Raus aus der Konserve – out of the can
Unser Projekt mit dem Weltacker Nürnberg wächst und gedeiht. Im April laden wir wieder zu Probenbesuchen ein. Musikalisch wird intensiv gearbeitet – es geht in Richtung Bläser*innen. Wohin genau? Das wissen wir offen. Wir überraschen uns bei den Proben immer wieder gegenseitig.
Theatervorstellungen und StreuNern
Wow – in Bad Brückenau gab es zwar einen Wasserschaden, aber unser Krimi liess sich davon nicht aufhalten: Der Mörder konnte dennoch wasserfest eingebuchtet werden.
Als Dank gab es Heilwasser – ziemlich grandios!

Ostermontag
Für alle mit Kindern zwischen drei und sieben Jahren:
Am Ostermontag um 15 Uhr zeigen wir „Das schönste Ei der Welt“
im „Alten Salz + Pfeffer“.Greift zu – es könnte eine der letzten Vorstellungen in Nürnberg sein! >>
Materialinitiative in der Kongresshalle – segment#BRAUCHBAR
Ressourcen sparen, Materialien wiederverwenden – das beschäftigt viele Künstler*innen, und auch wir sind mittendrin.
Gemeinsam bauen wir dieses Projekt auf und füllen unsere Räume nach und nach mit Material. Natürlich braucht es auch Arbeitsgeräte – ein Hubwagen mit 4,5 m Höhe gehört jetzt dazu. Die Räume in der Kongresshalle sind schließlich riesig!

Kommt vorbei: Am 17. April gibt es einen ersten Einblick.
In unseren Köpfen wachsen Schlingpflanzen
Noch ist nicht alles greifbar. Viele bunte Gedanken ranken sich durch unsere Köpfe – ein kreativer Dschungel entsteht.
Und wie das so ist: Zu viel Rodung tut nicht gut. Also lassen wir die Ideen wachsen, beobachten, was sich entwickelt, und freuen uns über jede Vision.
Wir sind sicher, die eine oder andere wird Realität. Und dann hört und lest ihr davon.
Vielleicht klettert ihr mit uns auf eine Palme.
Oder wir tanzen gemeinsam auf dem Meer – unter dem Sternenhimmel.

auf dem Meer unter dem Sternenhimmel …
- back in town
Fast schon ist es ein gewohntes Ritual, dass unsere Klassiker entweder das Jahr abschließen oder eröffnen. Ja – Molière: Der eingebildete Kranke und der Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle werden 2026 im Salz+Pfeffer noch einmal auf die Bühne kommen.
Das Besondere dabei: back in town – last time.
Als Theater SalzstreuNer zeigen wir, dass wir bereit sind, alte Zöpfe abzuschneiden. Dabei wollen wir achtsam vorgehen – und so ist jetzt der richtige Moment gekommen, unseren beiden Klassikern eine letzte Abschiedsrunde zu schenken.
Wir starten in Nürnberg, danach geht es noch einmal quer durchs Land. Im Anschluss folgt die große neue Überraschung: Setze deinen detektivischen Spürsinn ein und errate die nächste Abendproduktion – die High-Detektive*innen unter euch entschlüsseln sogar das Wann.
Auch wenn du Molière oder den Krimiabend schon einmal gesehen hast: Jetzt ist die letzte Gelegenheit, diese Produktionen in Nürnberg noch einmal zu genießen – am besten mit vielen Freunden. Danach endet diese Ära und macht Platz für Zukunft und Achtsamkeit
Lasst uns das zu einem Fest machen – kommt vorbei!
Hier die Termine:
Für Gästekarten melde dich bei uns direkt und wer einkaufen will klickt auf den Reservix-Link.
+ So.01.02.206 – 16 h Molière: Der eingebildete Kranke
Fr. 27.02.2026 – 20 h Gemeinwohlticket
+ So. 01.03.2026 – 16 h Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle Tickets >>>
Spielort jeweils im Theater Salz+Pfeffer, Frauentorgraben 73, am Plärrer in Nürnberg
- Warten ist nicht meine Stärke
Genau genommen warten wir nicht. Andere Leute würden sagen, wir arbeiten – aber dieses Wort gefällt mir genauso wenig.
Was also tun wir gerade?
Wir genießen es, zwischen den Jahren zu sein.
Ich mag den Rückblick, weil er zeigt, was alles Tolles war, und weil er zugleich dazu einlädt, zu überlegen, was künftig anders sein soll. Und natürlich liebe ich den wunderbaren Blick auf das Neue – das neue Jahr, meine ich.
Oranienburg

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir in unseren Breiten diesen Wechsel haben: ruhen, ackern, säen, Unkraut jäten und ernten. Alles hat seine Zeit. Im Moment sind wir in Oranienburg, sozusagen auf dem Weg nach Lübeck. Hier sortieren wir Gedanken, erträumen das Morgen und stellen fest, was geändert werden soll.
Lübeck

In einigen Tagen stehen wir dann auf der großartigen, nagelneuen Bühne im KOLK 17 und spielen Shakespeare: Wie es euch gefällt – und das, weil es uns gefällt.
Und dann ist auch schon das neue Jahr da, und wir proben weiter. Auf dieses Proben „warte“ ich. Das ist die Spannung in mir, die mich einerseits ungeduldig macht und mir andererseits jetzt diese Zeit schenkt – Transition, wie man das im 21. Jahrhundert nennt. Oder besser gesagt: im Moment. Und wir wissen: Der Moment ist vergänglich, also genießen wir ihn.
Danke sagen möchten wir heute HELME HEINE,
der sich auf die Reise in die Zukunft gemacht hat. Bald schon werden wir Das schönste Ei der Welt wieder auf die Bühne bringen (auch in Nürnberg!).
HELME, du hast Großartiges geleistet und uns viele sehr wertvolle Gedanken hinterlassen. 🙏❤️
- Gedanken werden zu Handlungen
„Wir arbeiten nachhaltig“
ist schnell gesagt – und noch schneller gehört. Aber was heißt das eigentlich ganz konkret?
Unser erstes kleines Arbeitsvideo zeigte, dass wir mit Bohnen und Plastiktüten experimentiert haben. Ein spontaner Schnellschuss, eine erste Suche nach dem: Was könnte daraus werden?
Keine Plastiktüten mehr
Heute entstand ein zweites Video und wir sind schon einen Schritt weiter. Keine Plastiktüten mehr, sondern Cellophanbeutel. Die gibt es zwar nicht im Supermarkt, aber kein Problem: Ein Hersteller aus Bremen hat uns ein Mustersortiment geschickt bzw. sogar geschenkt. DANKE!
Genau das, was wir wollen
Cellophan bzw. Zellglas ist eine dünne, transparente, biologisch abbaubare Folie aus regenerierter Zellulose (häufig aus Holz). Also: genau das, was wir wollten – und dazu raschelt sie so schön und wirkt viel klarer als Gefrierbeutel. Nur in vielen Größen gibt es sie nicht. Macht nichts: Im Musterpaket waren auch Folienbögen, und wir kleben uns die Tüten jetzt einfach selbst. Noch besser!
Biologisch abbaubares Klebeband
Heute noch mit herkömmlichem Kleber (den wir vor dem Kompostieren wieder entfernen). Aber natürlich gibt es auch biologisch abbaubares, transparentes Klebeband – und wie gewünscht: Made in Germany. Und ja, vielleicht sagt jetzt jemand: „So viel Zeit für Recherche habe ich nicht.“ Gegenfrage: Wie viel Zeit bleibt uns noch, unseren Planeten zu retten?
ex und hopp
Lasst uns Lösungen suchen, die anders sind als „ex und hopp“. Das hält wach und öffnet neue Wege.
Noch zwei kleine Hinweise:
Theatergutscheine zu verschenken unterstützt die Kulturlandschaft, macht Freude und produziert keinen Müll (online geht’s natürlich auch).
Anders ist es mit dem Buch „KOGI – Wie ein Naturvolk unsere moderne Welt inspiriert“ von Lucas Buchholz – dafür nehme ich mir gerne Zeit. Es eröffnet neue Sichtweisen, die uns genau jetzt guttun
- Bohnen-Glück – wir pflanzen neue Gedanken
Was ist da drin?
Was geht ab, wenn wir nicht auf der Bühne sind?
Na klar – wir pflanzen neue Gedanken auf den Bühnenboden!Unser Arbeitstitel „Bohnen-Glück“ bringt zwei spannende Themen zusammen:
👉 Bohnen als Nahrungsmittel und Glück als Seelennahrung.Gemeinsam mit Esther Steinbrecher (Berlin) machen wir uns auf den Weg, eine Performance möglichst ohne Sprache zu entwickeln.
Premiere ist im Mai 2026 auf dem Nürnberger Weltacker, danach radeln wir weiter zu anderen Weltäckern – Bamberg, Berlin, Zürich und weitere sind bereits im Gespräch.• Probenblock 2: Ackern – Januar 2026
Aus vielen Ideen gilt es nun, eine dramaturgische Storyline zu entwickeln – ja, das ist harte Arbeit!
Das Bühnendesign entsteht und wird so konzipiert, dass es transportfähig für unsere Theater-Fahrradflotte ist.• Probenblock 3: Säen – Februar 2026
Jetzt heißt es konkret werden: Choreografien finden und einüben, Entscheidungen treffen, alles mit dem musikalischen Konzept verweben und überarbeiten.• Letzter Probenblock 4: Unkraut jäten
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit – April 2026– (weißt du, von wem das Zitat stammt?) 😉 In dieser Phase heißt es oft: „Kill your darlings.“ Dinge loslassen, die schön, aber nicht nötig sind.🌾 Phase 5 – mit euch zusammen: ERNTEN!
Na klar – Premiere feiern – sei dabei: Mai 2026!Ihr ahnt es schon: Unser neues Projekt schlägt Wurzeln – und zwar auf dem WELTACKER.
Kennst du nicht? Na dann aber hallo schau dir die Wanderausstellung im Rathaus Nürnberg an✨ Folge unserem Weg von der Saat bis zur Ernte hier im Logbuch – wir berichten über unsere Proben, Begegnungen und die kleinen Wunder, die unterwegs wachsen.




















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