Burg Oberwesel
WAS MACHEN WIR DA EIGENTLICH?
Wir verändern unseren Alltag ein bisschen: so sitze ich jetzt (Sonntagabend) am Rand des Swimmingpools unseres Campingplatzes. Anders als beim ersten Mal sind wir jetzt schon erfahrener. Unsere Tage haben ein Ritual:
frühstücken – Zelt einpacken – radeln – Pause – weiter radeln – ankommen – Zelt aufbauen – Abendessen – müde ins Bett fallen …..so ungefähr. Für meinen neuen Mitfahrer, für Theobald ist das alles noch ganz neu und ganz besonders. Theobald ruft oft: Was ist das denn?
Die erste Antwort war: Kuhstallgeruch….
Inzwischen träumt Theobald von einem Job im Herbst, damit er Geld für eine richtig echte Fahrradbrille hat. Denn was Fahrtwind bedeutet, weiß er jetzt auch. Für ihn ist sonnenklar, dass es nächstes Jahr wieder ein THEATER TRUCK CYCLING gibt und er will wieder dabei sein.
Viele von euch haben uns gefragt: Wie geht ihr denn mit dieser Hitze um? Bisher hatten wir kein Problem damit, denn wir haben viel Fahrtwind und tatsächlich ist es immer Gegenwind. Schön ist auch, dass wir stets die Regenwolken im Rückspiegel sehen, hat bisher gut geklappt.
Was aber ist das Wichtige, wenn jeder Tag gleich erscheint? Ja eben erscheint, aber gleich ist eben nicht gleich. Wir sind immer auf die aktuelle Situation angewiesen: wieviel Wind – wie viele Schlaglöcher – wie viel Berg und Tal. Das macht es immer spannend und es bleibt immer noch super viel Zeit zum Denken. Entschleunigung eben und dennoch immer voll in Action sein. Zwei Gegenpole und das ist toll. Einerseits die Ruhe andererseits die Bewegung – unbekannte Orte neue Eindrücke.
Ich komme zurück zur Ausgangsfrage:
Was machen wir da eigentlich?
Wir versuchen den Blick auf unser Leben ein bisschen anders zu gestalten. Wir treffen Menschen, die wir ohne diese Tour nicht treffen würden. Warum ihr dieses Mal so wenig Fotos bekommt? Ganz klar. Unser Zeitplan ist besser durch getaktet. Im vergangenen Jahr hatten wir viel mehr Pausen eingeplant. Also gebt uns noch ein bisschen Zeit dann kommen auch die Fotos. Wir hoffen, es geht euch gut in Nürnberg oder wo auch immer ihr seid und freuen uns, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst. Dieses Mal versuchen wir die Kommentarspalte nicht zu vergessen😅🚴♀️🚴♂️
INSIDES
CYCLING:
Es groovt so richtig, wenn der Motor, der Gang, die Beine, die Untergrund-Beschaffenheit und die Temperatur von Truck-Paul mit dem von Truck-Wally konform sind.
Es gibt Waldwege, da kann man voll Stoff durchfahren, die sind hàufig besser als die Fleckerlteppichstraßen in den Siedlungen mit den wunderschönen kleinen Einfamilienhäuser.
Für Pendler gibt es von Bingen nach Ingelheim eine Fahrrad – Autobahn. Markus Söder sollte sich das anschauen, so geht zukünftige Mobilität
REGIONALES:
> Wir sind in Hessen, sehr viel Wald ist eingezäunt und wie folgt beschriftet: afrikanische Schweinepest. Achtung!
> Ich bin der Meinung nicht die Flugzeuge sollten subventioniert werden mit ihrem Treibstoff, sondern die Menschen, die in der Einflugschneise der Flughäfen wohnen. Wir sind seit drei Tagen rund um Frankfurt unterwegs und Tag und Nacht brummt es über uns.
> Ich sehe sehr viele Deutschland Fahnen an diesen Einfamilienwohnhäusern und das erschreckt mich ……
> Was macht ein Schwabe, wenn die Kirche leer bleibt? Er macht einen 24 sieben Supermarkt voll überwacht mit Videokamera und voll über digitales bezahlen. Kein Mensch ist da; aber du kannst da Tag und Nacht einkaufen. Die Kirche ist der Dorfladen so ändern sich die Zeiten: der neue Gott heißt: Immer alles für mich – jederzeit: Tante – M – Franchise Smart
Und hier schon mal eine Fotostaffel, unsortiert und ohne Kommentare >>


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