Kategorie: Allgemein

  • back in town

    back in town

    Fast schon ist es ein gewohntes Ritual, dass unsere Klassiker entweder das Jahr abschließen oder eröffnen. Ja – Molière: Der eingebildete Kranke und der Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle werden 2026 im Salz+Pfeffer noch einmal auf die Bühne kommen.

    Das Besondere dabei: back in town – last time.

    Als Theater SalzstreuNer zeigen wir, dass wir bereit sind, alte Zöpfe abzuschneiden. Dabei wollen wir achtsam vorgehen – und so ist jetzt der richtige Moment gekommen, unseren beiden Klassikern eine letzte Abschiedsrunde zu schenken.

    Wir starten in Nürnberg, danach geht es noch einmal quer durchs Land. Im Anschluss folgt die große neue Überraschung: Setze deinen detektivischen Spürsinn ein und errate die nächste Abendproduktion – die High-Detektive*innen unter euch entschlüsseln sogar das Wann.

    Auch wenn du Molière oder den Krimiabend schon einmal gesehen hast: Jetzt ist die letzte Gelegenheit, diese Produktionen in Nürnberg noch einmal zu genießen – am besten mit vielen Freunden. Danach endet diese Ära und macht Platz für Zukunft und Achtsamkeit

    Lasst uns das zu einem Fest machen – kommt vorbei!

    Hier die Termine:

    Für Gästekarten melde dich bei uns direkt und wer einkaufen will klickt auf den Reservix-Link.

    Sa. 31.01.2026          – 20 h

    + So.01.02.206          – 16 h  Molière: Der eingebildete Kranke

    Fr. 27.02.2026            – 20 h Gemeinwohlticket

    + Sa. 28.02.2026       – 20 h

    + So. 01.03.2026       – 16 h  Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle Tickets >>>

    Spielort jeweils im Theater Salz+Pfeffer, Frauentorgraben 73, am Plärrer in Nürnberg

    E-Mail an Paul und Wally  >>>

  • Warten ist nicht meine Stärke

    Warten ist nicht meine Stärke

    Genau genommen warten wir nicht. Andere Leute würden sagen, wir arbeiten – aber dieses Wort gefällt mir genauso wenig.

    Was also tun wir gerade?

    Wir genießen es, zwischen den Jahren zu sein.

    Ich mag den Rückblick, weil er zeigt, was alles Tolles war, und weil er zugleich dazu einlädt, zu überlegen, was künftig anders sein soll. Und natürlich liebe ich den wunderbaren Blick auf das Neue – das neue Jahr, meine ich.

    Oranienburg

    Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir in unseren Breiten diesen Wechsel haben: ruhen, ackern, säen, Unkraut jäten und ernten. Alles hat seine Zeit. Im Moment sind wir in Oranienburg, sozusagen auf dem Weg nach Lübeck. Hier sortieren wir Gedanken, erträumen das Morgen und stellen fest, was geändert werden soll.

    Lübeck

    In einigen Tagen stehen wir dann auf der großartigen, nagelneuen Bühne im KOLK 17 und spielen Shakespeare: Wie es euch gefällt – und das, weil es uns gefällt.

    Und dann ist auch schon das neue Jahr da, und wir proben weiter. Auf dieses Proben „warte“ ich. Das ist die Spannung in mir, die mich einerseits ungeduldig macht und mir andererseits jetzt diese Zeit schenkt – Transition, wie man das im 21. Jahrhundert nennt. Oder besser gesagt: im Moment. Und wir wissen: Der Moment ist vergänglich, also genießen wir ihn.

    Bohnenstange

    Danke sagen möchten wir heute HELME HEINE,

    der sich auf die Reise in die Zukunft gemacht hat. Bald schon werden wir Das schönste Ei der Welt wieder auf die Bühne bringen (auch in Nürnberg!).

    HELME, du hast Großartiges geleistet und uns viele sehr wertvolle Gedanken hinterlassen. 🙏❤️

  • Gedanken werden zu Handlungen

    Gedanken werden zu Handlungen

    „Wir arbeiten nachhaltig“

    ist schnell gesagt – und noch schneller gehört. Aber was heißt das eigentlich ganz konkret?

    Unser erstes kleines Arbeitsvideo zeigte, dass wir mit Bohnen und Plastiktüten experimentiert haben. Ein spontaner Schnellschuss, eine erste Suche nach dem: Was könnte daraus werden?

    Keine Plastiktüten mehr

    Heute entstand ein zweites Video und wir sind schon einen Schritt weiter. Keine Plastiktüten mehr, sondern Cellophanbeutel. Die gibt es zwar nicht im Supermarkt, aber kein Problem: Ein Hersteller aus Bremen hat uns ein Mustersortiment geschickt bzw. sogar geschenkt. DANKE!

    Genau das, was wir wollen

    Cellophan bzw. Zellglas ist eine dünne, transparente, biologisch abbaubare Folie aus regenerierter Zellulose (häufig aus Holz). Also: genau das, was wir wollten – und dazu raschelt sie so schön und wirkt viel klarer als Gefrierbeutel. Nur in vielen Größen gibt es sie nicht. Macht nichts: Im Musterpaket waren auch Folienbögen, und wir kleben uns die Tüten jetzt einfach selbst. Noch besser!

    Biologisch abbaubares Klebeband

    Heute noch mit herkömmlichem Kleber (den wir vor dem Kompostieren wieder entfernen). Aber natürlich gibt es auch biologisch abbaubares, transparentes Klebeband – und wie gewünscht: Made in Germany. Und ja, vielleicht sagt jetzt jemand: „So viel Zeit für Recherche habe ich nicht.“ Gegenfrage: Wie viel Zeit bleibt uns noch, unseren Planeten zu retten?

    ex und hopp

    Lasst uns Lösungen suchen, die anders sind als „ex und hopp“. Das hält wach und öffnet neue Wege.

    Noch zwei kleine Hinweise:

    Theatergutscheine zu verschenken unterstützt die Kulturlandschaft, macht Freude und produziert keinen Müll (online geht’s natürlich auch).

    Anders ist es mit dem Buch „KOGI – Wie ein Naturvolk unsere moderne Welt inspiriert“ von Lucas Buchholz – dafür nehme ich mir gerne Zeit. Es eröffnet neue Sichtweisen, die uns genau jetzt guttun

  • Bohnen-Glück – wir pflanzen neue Gedanken

    Bohnen-Glück – wir pflanzen neue Gedanken

    Was ist da drin?
    Was geht ab, wenn wir nicht auf der Bühne sind? 
    Na klar – wir pflanzen neue Gedanken auf den Bühnenboden!
    Unser Arbeitstitel „Bohnen-Glück“ bringt zwei spannende Themen zusammen:
    👉 Bohnen als Nahrungsmittel und Glück als Seelennahrung.
    Gemeinsam mit Esther Steinbrecher (Berlin) machen wir uns auf den Weg, eine Performance möglichst ohne Sprache zu entwickeln.
    Premiere ist im Mai 2026 auf dem Nürnberger Weltacker, danach radeln wir weiter zu anderen Weltäckern – Bamberg, Berlin, Zürich und weitere sind bereits im Gespräch.
    Probenblock 2: Ackern – Januar 2026
    Aus vielen Ideen gilt es nun, eine dramaturgische Storyline zu entwickeln – ja, das ist harte Arbeit!
    Das Bühnendesign entsteht und wird so konzipiert, dass es transportfähig für unsere Theater-Fahrradflotte ist.
    • Probenblock 3: Säen – Februar 2026
    Jetzt heißt es konkret werden: Choreografien finden und einüben, Entscheidungen treffen, alles mit dem musikalischen Konzept verweben und überarbeiten.
    • Letzter Probenblock 4: Unkraut jäten
    Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit  – April 2026– (weißt du, von wem das Zitat stammt?) 😉 In dieser Phase heißt es oft: „Kill your darlings.“ Dinge loslassen, die schön, aber nicht nötig sind.
    🌾 Phase 5 – mit euch zusammen: ERNTEN!
    Na klar – Premiere feiern – sei dabei: Mai 2026!
    Ihr ahnt es schon: Unser neues Projekt schlägt Wurzeln – und zwar auf dem WELTACKER.
    Kennst du nicht? Na dann aber hallo schau dir die Wanderausstellung im Rathaus Nürnberg an
    ✨ Folge unserem Weg von der Saat bis zur Ernte hier im Logbuch – wir berichten über unsere Proben, Begegnungen und die kleinen Wunder, die unterwegs wachsen.