Autor: Theater Salzstreuner

  • immer Mittwochs #3

    immer Mittwochs #3

    Theobald

    WIE GEHT DAS SO?

    Wir haben die Abteilungen:

      Küche – Wohnen – Büro. Naja und Theater sowieso; aber das dauert noch.  

    Heute mal das Thema Küche:.

    Für mich liegt der Reiz in der Reduktion. An so manchem Campingplatz merke ich, dass Leute mit einem Home Mobile ihren kompletten Komfort dabei haben. Ich staune, wie riesig diese Mobile sind… Der Hammer: Ein Wohnmobil hatte doch tatsächlich einen Smart Cabrio einfach als Anhänger hinten dran, was es alles gibt …

    Uns fehlt jedoch nichts. Die Spülmaschine zum Beispiel fehlt uns nicht, weil wir schon gar nicht so viel Geschirr dabei haben wie zu Hause. Unser tolles bequemes Waschwännchen hilft uns, denn vom letzten Camping wissen wir, dass wir nicht immer ein Spülbecken zur Verfügung haben. Also sammeln wir alles, was abgespült werden muss im Waschwännchen. Ja das haben wir zu Hause gefunden. Eigentlich ist es für Blumen gedacht; aber Wally hat einen Trägerriemen dran gebaut. Mit zwei Klammern für Spültuch und Geschirrtuch sowie ausziehbarem Putzrasch, das ist also der Transport zur Spülecke. Abgespült wird im Wännchen und das abgetrocknete Geschirr wird im Wännchen wieder zurück transportiert. Ihr seht, so geht es. Spülseife ist natürlich auch dabei.

    Noch eine Erfahrung aus dem letzten Jahr. Wenn das Zelt den Reißverschluss unten hat und der nicht ganz zu ist, kann es passieren, dass ein kluger Waschbär kommt, das Zelt öffnet, unser Essen findet und alles weg futtert während wir tief und selig schlafen. Damit das in diesem Jahr anders wird, schließen wir das Zelt mit Reißverschluss oben. Zudem ist unsere Küche, wir nennen sie ganz einfach POT –  in einem ausrangierten Flugzeug Equipment untergebracht, fest verschlossen.

    Überall ist Waldbrandgefahr. Auch wenn Gaskocher erlaubt sind, verzichten wir meist drauf, da wir auf Rohkost umgestiegen sind, also ist das Thema kochen damit auch schon erledigt. Meine beiden Taschenmesser tun dabei ihr Bestes.

    Sonntags Erlebnis: Auf einem Rastplatz liegen Paul und Wally auf der Bank und halten Siesta. Als wir wieder aufwachen, ist eine SMS Nachricht auf dem Handy mit der Einladung zum Kaffeetrinken. Es gäbe auch was kaltes zu trinken, ganz in der Nähe, Gruß Michel. Wow, das war eine tolle Überraschung. Also Leute, die Welt ist noch gar nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt wird, es gibt sie noch die Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben.

    Und nach der letzten sehr lauten Campingnacht steht uns heute wohl eher Ruhe zur Verfügung: Waldcampingplatz mit eigener Zeltwiese.

    INSIDES:

    CYCLING:

    2 Bremsklötze (1x Rullikum 1xCassiopeis) sind runtergeschruppt und erneuert, danke Paul – Nachkauf nötig.

    KULTUR:

    In Koblenz haben wir unseren Kollegen Stephan Siegfried nicht nur bei dem leckersten Eis der Stadt (bzw. Zweitbeste Eisdiele Deutschlands) für einen wunderbaren Kollegenaustausch getroffen. Wir konnten abends auch noch seine Vorstellung anschauen „Godow-Dämmerung“ – Gedöns vonner Insel Folge 3, Folge 1 sahen wir vor einiger Zeit in Bautzen.

    Unsere Lesetipps findet ihr auf dem Foto.  

    THEOBALD:

    Zusammen sind wir ein super Team: Theobald sorgt dafür, dass wir immer genügend Getränke haben. Die hat er auch direkt bei sich. Damit wir nicht immer nur lauwarmes Wasser trinken gibt es jetzt auch Kirschsaftsirup doch der wird mit der Zeit auch lauwarm. Aber immerhin es schmeckt ein bisschen anders. Danke . Theobald (gebaut von Mechtild Nienaber für die Produktion Benjamin und die Wunderkissen). Ach und übrigens, wir trinken mindestens zweieinhalb Liter auf der Fahrt. Also für alle, die sich Sorgen machen. Wir sind sehr achtsam.

    CAMPING:

    Neulich gab es eine extra Hundedusche, was sind wir doch für ein Wohlstandsland. Aber gut, wenn schon Haustier dann auch achtsam damit umgehen….

    SCHLUSSLICHT:

    Für alle die fragen wie es meinem Fuß also meinem verstaucht Knöchel geht: Die Farben werden blasser, meine Blutkörperchen sind super toll aktiv, die haben ein absolut wirksames Laboratorium um sich herum. Vielen vielen Dank! Aber natürlich muss ich mich in Geduld üben, da hilft alles nichts. Im Moment käme ich noch nicht in meinen Theater Schuh. Aber muss ich ja auch noch nicht und bis nächsten Sonntag wird’s bestimmt soweit sein, dass mein Fuß wieder in den Theater-Schuh passt. Beim Radeln dehnen sich meine Leguano barfuß Schuhe ganz bequem und in jeder Pause gibt es ein kühles Tuch und einen hochgelegten Knöchel. Na also geht doch.

    Hier geht es zu den Bildern >>

  • Immer mittwochs#2

    Immer mittwochs#2

    Burg Oberwesel


    WAS MACHEN WIR DA EIGENTLICH?

    Wir verändern unseren Alltag ein bisschen: so sitze ich jetzt (Sonntagabend) am Rand des Swimmingpools unseres Campingplatzes. Anders als beim ersten Mal sind wir jetzt schon erfahrener. Unsere Tage haben ein Ritual:

    frühstücken – Zelt einpacken – radeln – Pause – weiter radeln – ankommen – Zelt aufbauen – Abendessen – müde ins Bett fallen …..so ungefähr. Für meinen neuen Mitfahrer, für Theobald ist das alles noch ganz neu und ganz besonders. Theobald ruft oft: Was ist das denn?

    Die erste Antwort war: Kuhstallgeruch….

    Inzwischen träumt Theobald von einem Job im Herbst, damit er Geld für eine richtig echte Fahrradbrille hat. Denn was Fahrtwind bedeutet, weiß er jetzt auch. Für ihn ist sonnenklar, dass es  nächstes Jahr wieder ein THEATER TRUCK CYCLING gibt und er will wieder dabei sein.

    Viele von euch haben uns gefragt: Wie geht ihr denn mit dieser Hitze um? Bisher hatten wir kein Problem damit, denn wir haben viel Fahrtwind und tatsächlich ist es immer Gegenwind. Schön ist auch, dass wir stets die Regenwolken im Rückspiegel sehen, hat bisher gut geklappt. 

    Was aber ist das Wichtige, wenn jeder Tag gleich erscheint? Ja eben erscheint, aber gleich ist eben nicht gleich. Wir sind immer auf die aktuelle Situation angewiesen: wieviel Wind – wie viele Schlaglöcher – wie viel Berg und Tal. Das macht es immer spannend und es bleibt immer noch super viel Zeit zum Denken. Entschleunigung eben und dennoch immer voll in Action sein. Zwei Gegenpole und das ist toll. Einerseits die Ruhe andererseits die Bewegung – unbekannte Orte neue Eindrücke.

    Ich komme zurück zur Ausgangsfrage:

    Was machen wir da eigentlich? 

    Wir versuchen den Blick auf unser Leben ein bisschen anders zu gestalten. Wir treffen Menschen, die wir ohne diese Tour nicht treffen würden. Warum ihr dieses Mal so wenig Fotos bekommt? Ganz klar. Unser Zeitplan ist besser durch getaktet. Im vergangenen Jahr hatten wir viel mehr Pausen eingeplant. Also gebt uns noch ein bisschen Zeit dann kommen auch die Fotos. Wir hoffen, es geht euch gut in Nürnberg oder wo auch immer ihr seid und freuen uns, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst. Dieses Mal versuchen wir die Kommentarspalte nicht zu vergessen😅🚴‍♀️🚴‍♂️

    INSIDES

    CYCLING:

    Es groovt so richtig, wenn der Motor, der Gang, die Beine, die Untergrund-Beschaffenheit und die Temperatur von Truck-Paul mit dem von Truck-Wally konform sind.

    Es gibt Waldwege, da kann man voll Stoff durchfahren, die sind hàufig besser als die Fleckerlteppichstraßen in den Siedlungen mit den wunderschönen kleinen Einfamilienhäuser.

    Für Pendler gibt es von Bingen nach Ingelheim eine Fahrrad – Autobahn. Markus Söder sollte sich das anschauen, so geht zukünftige Mobilität

    REGIONALES:

    > Wir sind in Hessen, sehr viel Wald ist eingezäunt und wie folgt beschriftet: afrikanische Schweinepest. Achtung!

    > Ich bin der Meinung nicht die Flugzeuge sollten subventioniert werden mit ihrem Treibstoff, sondern die Menschen, die in der Einflugschneise der Flughäfen wohnen. Wir sind seit drei Tagen rund um Frankfurt unterwegs und Tag und Nacht brummt es über uns.

    > Ich sehe sehr viele Deutschland Fahnen an diesen Einfamilienwohnhäusern und das erschreckt mich ……

    > Was macht ein Schwabe, wenn die Kirche leer bleibt? Er macht einen 24 sieben Supermarkt voll überwacht mit Videokamera und voll über digitales bezahlen. Kein Mensch ist da; aber du kannst da Tag und Nacht einkaufen. Die Kirche ist der Dorfladen so ändern sich die Zeiten: der neue Gott heißt: Immer alles für mich – jederzeit: Tante – M – Franchise Smart

    Und hier schon mal eine Fotostaffel, unsortiert und ohne Kommentare >>

  • Immer mittwochs#1

    Unser diesjähriges Motto lautet: Entschleunigung- ja das liegt an der Natur das Sache, aber natürlich gibt es noch mehr Hintergründe dazu, das erfahrt ihr aber erst ein andermal.
    Immer mittwochstags plane ich einen Logbucheintrag – mal sehen, ob sich das realisieren lässt und gut anfühlt.
    Wir würden uns freuen, wenn ihr uns hin und wieder einen Kommentar schreibt und dabei nicht wundern erscheint sehr verzögert > entschleunigt eben 🙂

    Bei unserer ersten Tour war unser Motto: GLÜCK. Dabei haben wir gedanklich die jetzt zu er-radelnde Tour vorbereitet:
    Von Weltacker zu Weltacker – Thema Ernährung für Körper, Seele und Welt.
    Hier noch mal herzlichsten Dank an Barbara (Stiftung Innovation und Zukunft) sie ist die Geburtshelferin und noch vielmehr – dieser Dank geht auch an Manfred,.
    Aber bis zum nächste Weltacker-Spiel liegen noch knappe 500 km vor uns. Ob wir schwitzend starten oder regennaß – meine App kann sich noch nicht entscheiden. Letztendlich tropft es so oder so – an unserem ersten Abend stechen wir dann in den Sonnensee.

    Für alle die im vergangenen Jahr noch nicht per Logbuch dabei waren:
    WER:
    PAUL er ist der Navigator und steuert das RULLIKUM (Lastenfahrrad). Das Rullikum transportiert auch unsere Miniküche – namens POT. Im Schlepptau hat es CARLA(Cargo-Fahrradanhänger max Last. 200 kg). Carla hat die ZARGES auf dem Rücken, diese beinhaltet alles für die Theaterpräsentation: Raus aus der Konserve.

    Für alle die im vergangenen Jahr noch nicht per Logbuch dabei waren:
    WER:
    PAUL er ist der Navigator und steuert das RULLIKUM (Lastenfahrrad). Das Rullikum transportiert auch unsere Miniküche – namens POT. Im Schlepptau hat es CARLA(Cargo-Fahrradanhänger max Last. 200 kg). Carla hat die ZARGES auf dem Rücken, diese beinhaltet alles für die Theaterpräsentation: Raus aus der Konserve.

    WALLY hat eine Trillerpfeife (NEU gab es im letzten Jahr noch nicht) folgt mit CASSIOPÜEIA einem gut zu bepackendem Long Tail-Rad (Regenkleidung schnell zur Hand!). Zudem gibt es einen neuen Co-Biker: THEOBALD. Er war früher Busfahrer, seit längerem arbeitslos und geplagt von großem Fernweh. Daher hat er sich kurzerhand Urlaub von der Arbeitslosigkeit geben lassen – 🙏 Tabea (Salz+Pfeffer)! Tagsüber radeln nachts entspannen dazu brauchen wir unseren Wohnanhänger BE TURTLE (Bett/Kleidung/Mobiliar): Alles dabei.

    GESAMTLÄNGE: 7,80 Meter.

    Ca. 60 KM pro Tag, das ist gut an mehreren Folgetag durch zu halten, passt mit den Akku’s und lässt Puffer für Ungeplantes. Beim Start ist die Folge davon, dass die erste Übernachtung quasi „in der Heimat“ stattfindet: Auto-Empfindungen in eine andere Handlungsweise umgesetzt. Meinen letzten Besuch am Sonnensee kenne ich nur von Fotos, da war ein gerade mal heute würde mensch sagen ein Kindergartenkind (ohne Kindergarten, so was Tolles gab es in „meiner Provinz“ noch nicht). Ach ja ihr lest das und könnt gerne auf uns anstoßen: heute ist unser Hochzeitstag!
    Nein kein Jubiläum, aber trotzdem schön, gerne darfst du raten, der wieviele….
    Tschüß bis zum nächsten Mittwoch (oder so), 💞

  • Krimi

    Krimi

    Unser langes Schweigen könnte bedeuten, dass nichts los ist bei uns aber genau das Gegenteil ist der Fall: wir haben viele Vorstellungen auf den Weltäckern in Nürnberg und Bamberg. Daher musstet ihr ein bisschen auf diesen Logbucheintrag warten. Aber ich belohne euch und verrate euch, was die nächste Abendproduktion werden wird — spannend, oder? Ja klar wird es spannend. Es wird wieder mal ein Krimi. Ach, wisst ihr was, ich belasse es dabei und mache euch einfach nur neugierig. Halt nein, für die Detektive und Detektivinnen unter euch. Ich zitiere den Therapeuten aus dem Stück und bin gespannt wer von euch somit den nächsten Stücktitel errät/weiß:

    Ein Weg wird nicht kürzer, wenn man rennt. Einen Tee?

    Und, wer weiß es?

    Premiere ist im Januar und wir haben Nicole Schymiczek als Regisseurin auserkoren. Mit Ihr haben wir noch nie zusammengearbeitet; aber genau das ist es, was wir mögen: Neues ausprobieren.

    Die Sommer werden immer heißer, das Klima ändert sich, daher bitten wir euch heute, einige Gedanken zum Bürgerentscheid FRANKENSCHNELLWEG am 28. Juni zuzulassen. Bildet euch eine Meinung und unterstützt den Stopp, wenn ihr das auch für gut findet:

    Lest mehr hier:  >>>

  • Von Weltacker zu Weltacker

    Von Weltacker zu Weltacker

    bald geht‘s los.

    Die Stimmung im Land wirkt derzeit oft deprimiert, fast dystopisch. Und ja – es gibt vieles, was gerade nicht gut läuft, um es vorsichtig zu formulieren. Vielleicht haben wir genau deshalb unser Jahresmotto gewählt: Glück.

    Marcus Aurel soll etwa 300 v. Chr. gesagt haben:

    „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

    Ein Satz, der hängen bleibt. Und einer, den wir ernst nehmen. Denn vielleicht beginnt Veränderung genau dort: In der Entscheidung, worauf wir unseren Fokus richten.

    Wir stehen kurz vor dem Abschluss unseres Projekts:
    Ein kurioses Bohnenfabriklabor lädt dich ein in das vielfältige Universum der Bohnen. Im Anschluss gibt es eine „bohnige“ Führung auf dem Weltacker.

    Dies kann auch von Vereinen, Firmen und anderen Gruppen gebucht werden, bevor wir damit unsere nächste THEATER TRUCK CYCLING-Tour starten.

     Gleich im Kalender markieren:
    2. Mai Saisoneröffnung am Nürnberger Weltacker – Komm vorbei – Eintritt frei

    Und natürlich gilt:
    Sobald wir wieder unsere Drahtesel besteigen, nehmen wir dich hier im Logbuch mit auf die Reise. Folge uns, bleib dran und erlebe mit, wie sich unsere Route – und vielleicht auch unser Blick auf die Welt – entwickelt.

    Wie schon im März erwähnt, sind wir auch bei puppets4future e.V. aktiv.
    Wenn du Lust hast mehr zu erfahren:
    2. Mai auf dem Weltacker, da gibt es nicht nur einen Infostand, du kannst auch unser Vereinsmaskottchen KANTE live kennenlernen.

    Und last but not least:
    Die Materialinitiative im segment#BRAUCHBAR in den Räumen der Kongresshalle wächst – und mit ihr die Energie. Gemeinsam mit vielen Freischaffenden der freien Szene Nürnberg und dem Quellkollektiv – wow Leute das ist krass.

    • Du kennst den WELTACKER noch nicht?
      Schließe diese Wissenslücke unbedingt in diese Saison. Wichtig:
      2. Mai ist die Saisoneröffnung
      Du kannst jederzeit den WELTACKER besuchen und eine Führung buchen:
      Das tut wirklich gut! Wunderbar und super informativ, was die Innovation&Zukunft Stiftung mit Barbara Schmitz und Manfred Schmitz da in Nürnberg geschaffen haben.
      Danke euch – Ihr seid großartrig 🙏 .
    • Infos zu den FÜHRUNGEN: jan.mehl@innovationzukunft.org
  • Lange nichts gehört …

    Lange nichts gehört …

    Ja, das hat seine Gründe. Wir waren alles andere als untätig – im Gegenteil:
    Es hat sich einiges getan. Hier ein kleiner Einblick:


    artists4future e. V.

    Der Verein puppets4future e.V. hat die Reihe artists4future ins Leben gerufen. Etwa alle zwei Monate laden wir Künstler*innen ein, um uns kennenzulernen, auszutauschen und inspirieren zu lassen.

    Den Auftakt machte Hardy Kaiser, der uns direkt ein Vereinsmaskottchen gebaut hat – ein großartiger Start!

    👉 Schaut euch hier das Video an:

    Der nächste Treff ist voraussichtlich im Garten in Oberasbach bei Anne. Lasst euch überraschen…


    Raus aus der Konserve – out of the can

    Unser Projekt mit dem Weltacker Nürnberg wächst und gedeiht. Im April laden wir wieder zu Probenbesuchen ein. Musikalisch wird intensiv gearbeitet – es geht in Richtung Bläser*innen. Wohin genau? Das wissen wir offen. Wir überraschen uns bei den Proben immer wieder gegenseitig.


    Theatervorstellungen und StreuNern

    Wow – in Bad Brückenau gab es zwar einen Wasserschaden, aber unser Krimi liess sich davon nicht aufhalten: Der Mörder konnte dennoch wasserfest eingebuchtet werden.

    Als Dank gab es Heilwasser – ziemlich grandios!


    Ostermontag

    Für alle mit Kindern zwischen drei und sieben Jahren:

    Am Ostermontag um 15 Uhr zeigen wir „Das schönste Ei der Welt“
    im „Alten Salz + Pfeffer“.

    Greift zu – es könnte eine der letzten Vorstellungen in Nürnberg sein! >>


    Materialinitiative in der Kongresshalle – segment#BRAUCHBAR

    Ressourcen sparen, Materialien wiederverwenden – das beschäftigt viele Künstler*innen, und auch wir sind mittendrin.

    Gemeinsam bauen wir dieses Projekt auf und füllen unsere Räume nach und nach mit Material. Natürlich braucht es auch Arbeitsgeräte – ein Hubwagen mit 4,5 m Höhe gehört jetzt dazu. Die Räume in der Kongresshalle sind schließlich riesig!

    Kommt vorbei: Am 17. April gibt es einen ersten Einblick.


    In unseren Köpfen wachsen Schlingpflanzen

    Noch ist nicht alles greifbar. Viele bunte Gedanken ranken sich durch unsere Köpfe – ein kreativer Dschungel entsteht.

    Und wie das so ist: Zu viel Rodung tut nicht gut. Also lassen wir die Ideen wachsen, beobachten, was sich entwickelt, und freuen uns über jede Vision.

    Wir sind sicher, die eine oder andere wird Realität. Und dann hört und lest ihr davon.

    Vielleicht klettert ihr mit uns auf eine Palme.

    Oder wir tanzen gemeinsam auf dem Meer – unter dem Sternenhimmel.

    auf dem Meer unter dem Sternenhimmel …

  • back in town

    back in town

    Fast schon ist es ein gewohntes Ritual, dass unsere Klassiker entweder das Jahr abschließen oder eröffnen. Ja – Molière: Der eingebildete Kranke und der Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle werden 2026 im Salz+Pfeffer noch einmal auf die Bühne kommen.

    Das Besondere dabei: back in town – last time.

    Als Theater SalzstreuNer zeigen wir, dass wir bereit sind, alte Zöpfe abzuschneiden. Dabei wollen wir achtsam vorgehen – und so ist jetzt der richtige Moment gekommen, unseren beiden Klassikern eine letzte Abschiedsrunde zu schenken.

    Wir starten in Nürnberg, danach geht es noch einmal quer durchs Land. Im Anschluss folgt die große neue Überraschung: Setze deinen detektivischen Spürsinn ein und errate die nächste Abendproduktion – die High-Detektive*innen unter euch entschlüsseln sogar das Wann.

    Auch wenn du Molière oder den Krimiabend schon einmal gesehen hast: Jetzt ist die letzte Gelegenheit, diese Produktionen in Nürnberg noch einmal zu genießen – am besten mit vielen Freunden. Danach endet diese Ära und macht Platz für Zukunft und Achtsamkeit

    Lasst uns das zu einem Fest machen – kommt vorbei!

    Hier die Termine:

    Für Gästekarten melde dich bei uns direkt und wer einkaufen will klickt auf den Reservix-Link.

    Sa. 31.01.2026          – 20 h

    + So.01.02.206          – 16 h  Molière: Der eingebildete Kranke

    Fr. 27.02.2026            – 20 h Gemeinwohlticket

    + Sa. 28.02.2026       – 20 h

    + So. 01.03.2026       – 16 h  Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle Tickets >>>

    Spielort jeweils im Theater Salz+Pfeffer, Frauentorgraben 73, am Plärrer in Nürnberg

    E-Mail an Paul und Wally  >>>

  • Warten ist nicht meine Stärke

    Warten ist nicht meine Stärke

    Genau genommen warten wir nicht. Andere Leute würden sagen, wir arbeiten – aber dieses Wort gefällt mir genauso wenig.

    Was also tun wir gerade?

    Wir genießen es, zwischen den Jahren zu sein.

    Ich mag den Rückblick, weil er zeigt, was alles Tolles war, und weil er zugleich dazu einlädt, zu überlegen, was künftig anders sein soll. Und natürlich liebe ich den wunderbaren Blick auf das Neue – das neue Jahr, meine ich.

    Oranienburg

    Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir in unseren Breiten diesen Wechsel haben: ruhen, ackern, säen, Unkraut jäten und ernten. Alles hat seine Zeit. Im Moment sind wir in Oranienburg, sozusagen auf dem Weg nach Lübeck. Hier sortieren wir Gedanken, erträumen das Morgen und stellen fest, was geändert werden soll.

    Lübeck

    In einigen Tagen stehen wir dann auf der großartigen, nagelneuen Bühne im KOLK 17 und spielen Shakespeare: Wie es euch gefällt – und das, weil es uns gefällt.

    Und dann ist auch schon das neue Jahr da, und wir proben weiter. Auf dieses Proben „warte“ ich. Das ist die Spannung in mir, die mich einerseits ungeduldig macht und mir andererseits jetzt diese Zeit schenkt – Transition, wie man das im 21. Jahrhundert nennt. Oder besser gesagt: im Moment. Und wir wissen: Der Moment ist vergänglich, also genießen wir ihn.

    Bohnenstange

    Danke sagen möchten wir heute HELME HEINE,

    der sich auf die Reise in die Zukunft gemacht hat. Bald schon werden wir Das schönste Ei der Welt wieder auf die Bühne bringen (auch in Nürnberg!).

    HELME, du hast Großartiges geleistet und uns viele sehr wertvolle Gedanken hinterlassen. 🙏❤️

  • Gedanken werden zu Handlungen

    Gedanken werden zu Handlungen

    „Wir arbeiten nachhaltig“

    ist schnell gesagt – und noch schneller gehört. Aber was heißt das eigentlich ganz konkret?

    Unser erstes kleines Arbeitsvideo zeigte, dass wir mit Bohnen und Plastiktüten experimentiert haben. Ein spontaner Schnellschuss, eine erste Suche nach dem: Was könnte daraus werden?

    Keine Plastiktüten mehr

    Heute entstand ein zweites Video und wir sind schon einen Schritt weiter. Keine Plastiktüten mehr, sondern Cellophanbeutel. Die gibt es zwar nicht im Supermarkt, aber kein Problem: Ein Hersteller aus Bremen hat uns ein Mustersortiment geschickt bzw. sogar geschenkt. DANKE!

    Genau das, was wir wollen

    Cellophan bzw. Zellglas ist eine dünne, transparente, biologisch abbaubare Folie aus regenerierter Zellulose (häufig aus Holz). Also: genau das, was wir wollten – und dazu raschelt sie so schön und wirkt viel klarer als Gefrierbeutel. Nur in vielen Größen gibt es sie nicht. Macht nichts: Im Musterpaket waren auch Folienbögen, und wir kleben uns die Tüten jetzt einfach selbst. Noch besser!

    Biologisch abbaubares Klebeband

    Heute noch mit herkömmlichem Kleber (den wir vor dem Kompostieren wieder entfernen). Aber natürlich gibt es auch biologisch abbaubares, transparentes Klebeband – und wie gewünscht: Made in Germany. Und ja, vielleicht sagt jetzt jemand: „So viel Zeit für Recherche habe ich nicht.“ Gegenfrage: Wie viel Zeit bleibt uns noch, unseren Planeten zu retten?

    ex und hopp

    Lasst uns Lösungen suchen, die anders sind als „ex und hopp“. Das hält wach und öffnet neue Wege.

    Noch zwei kleine Hinweise:

    Theatergutscheine zu verschenken unterstützt die Kulturlandschaft, macht Freude und produziert keinen Müll (online geht’s natürlich auch).

    Anders ist es mit dem Buch „KOGI – Wie ein Naturvolk unsere moderne Welt inspiriert“ von Lucas Buchholz – dafür nehme ich mir gerne Zeit. Es eröffnet neue Sichtweisen, die uns genau jetzt guttun

  • Bohnen-Glück – wir pflanzen neue Gedanken

    Bohnen-Glück – wir pflanzen neue Gedanken

    Was ist da drin?
    Was geht ab, wenn wir nicht auf der Bühne sind? 
    Na klar – wir pflanzen neue Gedanken auf den Bühnenboden!
    Unser Arbeitstitel „Bohnen-Glück“ bringt zwei spannende Themen zusammen:
    👉 Bohnen als Nahrungsmittel und Glück als Seelennahrung.
    Gemeinsam mit Esther Steinbrecher (Berlin) machen wir uns auf den Weg, eine Performance möglichst ohne Sprache zu entwickeln.
    Premiere ist im Mai 2026 auf dem Nürnberger Weltacker, danach radeln wir weiter zu anderen Weltäckern – Bamberg, Berlin, Zürich und weitere sind bereits im Gespräch.
    Probenblock 2: Ackern – Januar 2026
    Aus vielen Ideen gilt es nun, eine dramaturgische Storyline zu entwickeln – ja, das ist harte Arbeit!
    Das Bühnendesign entsteht und wird so konzipiert, dass es transportfähig für unsere Theater-Fahrradflotte ist.
    • Probenblock 3: Säen – Februar 2026
    Jetzt heißt es konkret werden: Choreografien finden und einüben, Entscheidungen treffen, alles mit dem musikalischen Konzept verweben und überarbeiten.
    • Letzter Probenblock 4: Unkraut jäten
    Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit  – April 2026– (weißt du, von wem das Zitat stammt?) 😉 In dieser Phase heißt es oft: „Kill your darlings.“ Dinge loslassen, die schön, aber nicht nötig sind.
    🌾 Phase 5 – mit euch zusammen: ERNTEN!
    Na klar – Premiere feiern – sei dabei: Mai 2026!
    Ihr ahnt es schon: Unser neues Projekt schlägt Wurzeln – und zwar auf dem WELTACKER.
    Kennst du nicht? Na dann aber hallo schau dir die Wanderausstellung im Rathaus Nürnberg an
    ✨ Folge unserem Weg von der Saat bis zur Ernte hier im Logbuch – wir berichten über unsere Proben, Begegnungen und die kleinen Wunder, die unterwegs wachsen.