Theobald
WIE GEHT DAS SO?
Wir haben die Abteilungen:
Küche – Wohnen – Büro. Naja und Theater sowieso; aber das dauert noch.
Heute mal das Thema Küche:.
Für mich liegt der Reiz in der Reduktion. An so manchem Campingplatz merke ich, dass Leute mit einem Home Mobile ihren kompletten Komfort dabei haben. Ich staune, wie riesig diese Mobile sind… Der Hammer: Ein Wohnmobil hatte doch tatsächlich einen Smart Cabrio einfach als Anhänger hinten dran, was es alles gibt …
Uns fehlt jedoch nichts. Die Spülmaschine zum Beispiel fehlt uns nicht, weil wir schon gar nicht so viel Geschirr dabei haben wie zu Hause. Unser tolles bequemes Waschwännchen hilft uns, denn vom letzten Camping wissen wir, dass wir nicht immer ein Spülbecken zur Verfügung haben. Also sammeln wir alles, was abgespült werden muss im Waschwännchen. Ja das haben wir zu Hause gefunden. Eigentlich ist es für Blumen gedacht; aber Wally hat einen Trägerriemen dran gebaut. Mit zwei Klammern für Spültuch und Geschirrtuch sowie ausziehbarem Putzrasch, das ist also der Transport zur Spülecke. Abgespült wird im Wännchen und das abgetrocknete Geschirr wird im Wännchen wieder zurück transportiert. Ihr seht, so geht es. Spülseife ist natürlich auch dabei.
Noch eine Erfahrung aus dem letzten Jahr. Wenn das Zelt den Reißverschluss unten hat und der nicht ganz zu ist, kann es passieren, dass ein kluger Waschbär kommt, das Zelt öffnet, unser Essen findet und alles weg futtert während wir tief und selig schlafen. Damit das in diesem Jahr anders wird, schließen wir das Zelt mit Reißverschluss oben. Zudem ist unsere Küche, wir nennen sie ganz einfach POT – in einem ausrangierten Flugzeug Equipment untergebracht, fest verschlossen.
Überall ist Waldbrandgefahr. Auch wenn Gaskocher erlaubt sind, verzichten wir meist drauf, da wir auf Rohkost umgestiegen sind, also ist das Thema kochen damit auch schon erledigt. Meine beiden Taschenmesser tun dabei ihr Bestes.
Sonntags Erlebnis: Auf einem Rastplatz liegen Paul und Wally auf der Bank und halten Siesta. Als wir wieder aufwachen, ist eine SMS Nachricht auf dem Handy mit der Einladung zum Kaffeetrinken. Es gäbe auch was kaltes zu trinken, ganz in der Nähe, Gruß Michel. Wow, das war eine tolle Überraschung. Also Leute, die Welt ist noch gar nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt wird, es gibt sie noch die Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben.
Und nach der letzten sehr lauten Campingnacht steht uns heute wohl eher Ruhe zur Verfügung: Waldcampingplatz mit eigener Zeltwiese.
INSIDES:
CYCLING:
2 Bremsklötze (1x Rullikum 1xCassiopeis) sind runtergeschruppt und erneuert, danke Paul – Nachkauf nötig.
KULTUR:
In Koblenz haben wir unseren Kollegen Stephan Siegfried nicht nur bei dem leckersten Eis der Stadt (bzw. Zweitbeste Eisdiele Deutschlands) für einen wunderbaren Kollegenaustausch getroffen. Wir konnten abends auch noch seine Vorstellung anschauen „Godow-Dämmerung“ – Gedöns vonner Insel Folge 3, Folge 1 sahen wir vor einiger Zeit in Bautzen.
Unsere Lesetipps findet ihr auf dem Foto.
THEOBALD:
Zusammen sind wir ein super Team: Theobald sorgt dafür, dass wir immer genügend Getränke haben. Die hat er auch direkt bei sich. Damit wir nicht immer nur lauwarmes Wasser trinken gibt es jetzt auch Kirschsaftsirup doch der wird mit der Zeit auch lauwarm. Aber immerhin es schmeckt ein bisschen anders. Danke . Theobald (gebaut von Mechtild Nienaber für die Produktion Benjamin und die Wunderkissen). Ach und übrigens, wir trinken mindestens zweieinhalb Liter auf der Fahrt. Also für alle, die sich Sorgen machen. Wir sind sehr achtsam.
CAMPING:
Neulich gab es eine extra Hundedusche, was sind wir doch für ein Wohlstandsland. Aber gut, wenn schon Haustier dann auch achtsam damit umgehen….
SCHLUSSLICHT:
Für alle die fragen wie es meinem Fuß also meinem verstaucht Knöchel geht: Die Farben werden blasser, meine Blutkörperchen sind super toll aktiv, die haben ein absolut wirksames Laboratorium um sich herum. Vielen vielen Dank! Aber natürlich muss ich mich in Geduld üben, da hilft alles nichts. Im Moment käme ich noch nicht in meinen Theater Schuh. Aber muss ich ja auch noch nicht und bis nächsten Sonntag wird’s bestimmt soweit sein, dass mein Fuß wieder in den Theater-Schuh passt. Beim Radeln dehnen sich meine Leguano barfuß Schuhe ganz bequem und in jeder Pause gibt es ein kühles Tuch und einen hochgelegten Knöchel. Na also geht doch.


















