Genau genommen warten wir nicht. Andere Leute würden sagen, wir arbeiten – aber dieses Wort gefällt mir genauso wenig.
Was also tun wir gerade?
Wir genießen es, zwischen den Jahren zu sein.
Ich mag den Rückblick, weil er zeigt, was alles Tolles war, und weil er zugleich dazu einlädt, zu überlegen, was künftig anders sein soll. Und natürlich liebe ich den wunderbaren Blick auf das Neue – das neue Jahr, meine ich.
Oranienburg

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir in unseren Breiten diesen Wechsel haben: ruhen, ackern, säen, Unkraut jäten und ernten. Alles hat seine Zeit. Im Moment sind wir in Oranienburg, sozusagen auf dem Weg nach Lübeck. Hier sortieren wir Gedanken, erträumen das Morgen und stellen fest, was geändert werden soll.
Lübeck

In einigen Tagen stehen wir dann auf der großartigen, nagelneuen Bühne im KOLK 17 und spielen Shakespeare: Wie es euch gefällt – und das, weil es uns gefällt.
Und dann ist auch schon das neue Jahr da, und wir proben weiter. Auf dieses Proben „warte“ ich. Das ist die Spannung in mir, die mich einerseits ungeduldig macht und mir andererseits jetzt diese Zeit schenkt – Transition, wie man das im 21. Jahrhundert nennt. Oder besser gesagt: im Moment. Und wir wissen: Der Moment ist vergänglich, also genießen wir ihn.
Danke sagen möchten wir heute HELME HEINE,
der sich auf die Reise in die Zukunft gemacht hat. Bald schon werden wir Das schönste Ei der Welt wieder auf die Bühne bringen (auch in Nürnberg!).
HELME, du hast Großartiges geleistet und uns viele sehr wertvolle Gedanken hinterlassen. 🙏❤️





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